Mit dem Konzert von "Kosalust" startet am heutigen Mittwoch - noch vor den ersten Konzerten beim Jazz auf der Böhmerwiese - die zwölfte Auflage vom Blues- & Jazzfestival Bamberg. Das Auftaktkonzert findet in diesem Jahr nicht auf einer der Bühnen in Stadt oder Landkreis statt, sondern im Bamberger Hospiz in der Lobenhofstraße 10. Möglich gemacht hat dieses Konzert laut Veranstalterangaben der neue Leiter der Hospizakademie, Markus Starklauf.
"Wir wollen zeigen, dass unsere Räume ein Teil des Lebens sind und das Leben auch in unseren Räumen stattfindet", so Starklauf. Der Leiter der Hospizakademie erwartet viele Besucher zum Festivalauftakt um 19 Uhr in seinen Räumlichkeiten. Die Bayreuther Kultband "Kosalust" besteht aus vier jung gebliebenen Herren aus den Fünfzigern und Sechzigern. Sie spielen Rock und Blues aus der Zeit, in der sie musikalisch erwachsen geworden sind. Das Repertoire reicht von einschlägigen Nummern von ACDC über Eric Clapton, J. J. Cale, Doors, Peter Green, Rolling Stones, Steppenwolf bis ZZTop. Die Band besteht aus Hans Striedl (Bass, Mundharmonika, Gesang), Reinhold Luhzing (Gitarre, Keyboard, Piano, Gesang), Stefan Sammet (Schlagzeug, Percussion), Carsten Niewerth (Sologitarre). Der Eintritt zum Konzert ist frei.
Die Hospizakademie Bamberg versteht sich als Kompetenz- und Begegnungszentrum und ist gemeinsam mit der Palliativstation und dem Hospizverein Bamberg e.V. im Bamberger Hospiz- und Palliativzentrum zu finden. Neben vielfältigen Aus- und Weiterbildungsangeboten steht die Hospizakademie für ein "Leben in Würde bis zuletzt". Kulturelle Angebote wie Konzerte und Lesungen sollen einen Beitrag dazu leisten, dass Menschen ihr Leben lust- und sinnvoll gestalten. red