Ekkehard Roepert

Forchheim — Das Areal im Stadtteil Burk, auf dem der Landwirt Ludwig Gügel eine Maschinenhalle, einen Reitplatz und ein Wohnhaus bauen wird, ist rund 16 Hektar groß. Gut 4 000 Quadratmeter der Fläche erwirbt Ludwig Gügel in einem Flächen-Tauschverfahren mit der Stadt Forchheim.
Dass dieses Gebiet nahe der Grenze zur Gemeinde Hausen für einen landwirtschaftlichen Betrieb genutzt wird, das sahen die Stadträte im Bauausschuss positiv. Wie Stefan Schelter, der Chef des Bauordnungsamtes betonte, sei der Bau der Halle und des Wohnhauses im "Außenbereich" möglich, weil Gügel als Landwirt eine "Privilegierung" habe. Er wird nicht nur zehn Pferde in Burk halten, sondern auch die Nahrung für die Tiere selbst anbauen.
Holger Lehnard (CSU) bezeichnete das Vorhaben sogar als "ideal", weil dieses Gebiet unter drei Stromleitungen liege und daher "nicht weiter genutzt werden" könne.
Mit dem Hinweis auf die Hochspannungsleitungen entkräftete Stefan Schelter auch einen Einwand von Erwin Held: Der FW-Rat hatte befürchtet, dieser Wohnort des Landwirtes könne eines Tages durch die Immissionen eines neuen Gewerbes beeinträchtigt werden.
Wegen der Stromleitungen gehe aber die Wahrscheinlichkeit, dass sich Gewerbe in der Nähe ansiedele, "gegen Null", meinte Stefan Schelter.