Mit Beginn der Ausgangsbeschränkungen im März hatte der Bürgerverein "Lebendiges Redwitz" die Corona-Hilfs-Aktion ins Leben gerufen. Eine Telefon-Hotline wurde eingerichtet, um Mitbürger ab 60 Jahren sowie Personen, die Risikogruppen angehören, zu unterstützen.

In den zurückliegenden vier Monaten hatte der Verein die Telefon-Hotline an 33 Tagen geschaltet. "In dieser Zeit wurde das Angebot von 19 Haushalten im Gemeindegebiet genutzt", sagte Vorsitzender Stephan Arndt. Insgesamt kamen 120 Einkäufe zusammen, die von 26 Helfern erledigt wurden. "Wir möchten uns bei allen Mitwirkenden für ihren ehrenamtlichen Einsatz in den letzten Wochen bedanken", ergänzt Zweiter Vorsitzender Wolfgang Gänslein. Wegen der Lockerungen hat die Nachfrage nachgelassen. Deshalb hat der Bürgerverein die Aktion Ende Juli auslaufen lassen. "Sollte jedoch eine zweite Welle auftreten, besteht die Möglichkeit, die Hilfs-Aktion erneut aufleben zu lassen", sagt Arndt. Jürgen Gäbelein