Dieser Tage fand die Radtour der Lebenshilfe Ebern statt. Zum 13. Mal hatte der Vorsitzende Hans-Werner Steger zu einer abwechslungsreichen und interessanten Tagesradtour eingeladen. Dazu trafen sich zwölf motivierte Radler auf dem Realschulplatz in Ebern. Eine bunte Mischung aus ehemaligen Lebenshilfe-Schülern, Vorstandschaft, Bewohnern des Sonnenhofes und Freunde der Lebenshilfe machte sich auf den Weg, wie die Lebenshilfe schilderte.

Der erste Streckenabschnitt, den Gymnasiumsberg hinauf in Richtung Gleusdorf, diente als Aufwärmphase. Weiter ging es in rasanter Fahrt den Landsberg hinunter nach Hemmendorf und weiter nach Lahm und Döringstadt. Von Wiesen aus - nach der ersten Reifenflickrunde - führte die Route zur Seenlandschaft von Bad Staffelstein. In der Geburtsstadt von Adam Riese angekommen, wurde auf den Stufen des ehrwürdigen Rathauses eine Brotzeit gemacht. Gestärkt ging es zum Markt Ebensfeld und von dort weiter nach Prächtig, Kleukheim und Schweinsdorf. Kurz vor Prächtig weckte der aufgestaute Kellbach das Interesse der Radler. Eine Biberfamilie hat hier einen kunstvollen Damm errichtet. Von weitem sichtbar führte die Giechburg die Truppe nach Scheßlitz.

Das nächste Ziel war Memmelsdorf mit der im 17. Jahrhundert errichteten Sommerresidenz der Bamberger Fürstbischöfe: Schloss Seehof. Dass der Erbauer des Schlosses nicht zu den armen Leuten der damaligen Zeit gehörte, war allen angesichts der Größe und Pracht der Gebäude gleich klar. Mitleid hingegen wurde den Gärtnern bekundet angesichts der endlosen haushohen Hecken. Nach diesem Geschichtsausflug ging es weiter nach Bamberg.

Gut gelaunt und zufrieden über die eigene Leistung erreichten alle Teilnehmer nach 87 Kilometern den Start- und Zielort Ebern. Abgesehen von zwei Platten erwies sich die Zahl 13 als Glückszahl. Schöner hätten das Wetter und die Tour laut Lebenshilfe nicht sein können. red