Jugend und Corona. So könnte man den Rechenschaftsbericht des Gemeindesozialarbeiters Franz Bezold überschreiben. Es konnte coronabedingt nicht alles verwirklicht werden, jedoch seien die Jugendlichen "sehr zufrieden" mit dem Freizeitangebot der Gemeinde, wobei die "Pumptrack" im Mittelpunkt der Jugendaktivitäten stand. Diese werde von den Jugendlichen gepflegt und gehegt.

"Es ist immer etwas los auf der Pumptrack. Sie ist ein Magnet und immer belegt", bemerkte Bürgermeister Wolfgang Möhrlein dazu. Die Multifunktionsanlage verleihe der Gemeinde ein "Alleinstellungsmerkmal". Und sie soll sogar noch schöner werden. Für die Zukunft hat Bezold eine Graffitiaktion zur ästhetischen Aufwertung eingeplant.

Auch die anderen Freizeitangebote kommen bei den Jugendlichen gut an. So nutzte Bezold in den Hochzeiten der Ausgangssperre die sozialen Medien mit Aktivitäten wie zum Beispiel einer Foto-Challenge, um die Jugendlichen zu erreichen, oder er versuchte sich als digitaler "Fitness-Influencer".

"Litzendorf ist cool", laute daher auch der Tenor des Gemeindenachwuchses. Ein Teenager zeigte sich sogar so beeindruckt von dem Angebot, dass er meinte, es habe "sein Leben verändert". Mit einer Kreativwerkstatt und einer Fahrradwerkstatt sollen neben anderen Aktivitäten weitere Highlights gesetzt werden.

Und wie umgehen mit den coronabedingten Einschränkungen in der Kinderbetreuung? Der Gemeinderat einigte sich darauf, für Kinder, die im Juni den Schülerhort an mindestens sieben Tagen besucht haben, die komplette Monatsgebühr zu erheben. höch