Bereits im Oktober 2019 haben die Bezirkskliniken Mittelfranken im Kreiskrankenhaus St. Anna in Höchstadt an der Aisch eine Psychiatrische Institutsambulanz eröffnet. Mit dem Jahreswechsel konnte das Angebot an Sprechzeiten deutlich ausgebaut werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Bezirkskliniken.

Montags bis freitags können jetzt Menschen mit psychischen Problemen telefonisch oder persönlich Termine unter Vorlage einer fachspezifischen Überweisung erhalten. Die Kosten für die Behandlung werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Die Psychiatrische Institutsambulanz Höchstadt, die an die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Klinikums am Europakanal in Erlangen angegliedert ist, verfügt aktuell über zwei Behandlungsräume. Hier arbeitet ein Team aus Ärzten, Psychologen, Sozialpädagogen, Pflegekräften und medizinischen Fachangestellten. Die Institutsambulanz erfüllt einen spezifischen Versorgungsauftrag für psychisch Kranke, die wegen der Art, Schwere oder Dauer ihrer Erkrankung eines solchen besonderen, krankenhausnahen Versorgungsangebotes bedürfen.

Aufnahmen vermeiden

Das Ziel der Behandlung besteht darin, Krankenhausaufnahmen zu vermeiden, stationäre Behandlungszeiten zu verkürzen und Behandlungsabläufe zu optimieren. Die Psychiatrische Institutsambulanz Höchstadt bietet für ihre Patienten folgende Behandlungsmöglichkeiten an: psychiatrische und psychologische Diagnostik und Behandlung, medikamentöse Behandlung, Psychotherapie, Beratung und Unterstützung von Betroffenen, Bezugspersonen und Angehörigen, psychotherapeutische und lebenspraktische Gruppen, Hausbesuche und die Vermittlung von weiterführenden Angeboten und Behandlungsmöglichkeiten. red