Mehr Bauland für junge Familien will die Gemeinde Priesendorf ausweisen: Dies berichtete Bürgermeisterin Maria Beck (CSU) in der Sitzung des Gemeinderates. Entstehen soll das neue Baugebiet nördlich vom Baugebiet "In der Ebene", der Aufstellungsbeschluss hierfür soll bis zum Jahr 2019 stehen.
Details gab es von Christian Dremel vom Ingenieurbüro Höhnen und Partner. Bislang wird dieses Gebiet als landwirtschaftliche Fläche genutzt und ist durchweg in Privateigentum. Früher befand sich dort auf einer Teilfläche ein Steinbruch, der aufgefüllt wurde und deshalb nicht als Bauland geeignet ist. Die Baurechte sollen aus diesem Grund in zweizeiliger Bebauung in einem Schwenk nördlich davon angesiedelt werden, dies hat den Vorteil, dass zukünftige Bauherren mehr Garten- und Grünfläche "vor ihrer Haustür" haben. Die Grundstücke werden zwischen 500 und 700 Quadratmeter groß sein, geplant sind je nach Ausführung zwischen 31 und 34 Bauplätze. Der Gemeinderat signalisierte durchweg Zustimmung, ehe im nichtöffentlichen Teil Einzelheiten der Planung besprochen wurden.


Zuschlag für 27 370 Euro

Problemlos lief es auch bei der Vergabe der Entwässerung "Melben" mit dem Umbau des RW-Kanals. Den Zuschlag erhielt einstimmig eine Tiefbaufirma aus Oberaurach, die die Maßnahme für 27 370 Euro erledigt - bemerkenswert hier die Differenz zwischen dem günstigsten und dem teuersten der sieben Anbieter. Letzerer kam auf eine Summe von 90 023 Euro.
Einstimmigkeit herrschte auch beim Beschluss, die Peitschenlampen in Priesendorf auf LED umzurüsten. Dies kostet bei 57 Brennstellen 2778 Euro, die sich bereits nach zwei Jahren bezahlt gemacht haben sollen.