Die Beamten der Polizeiinspektion Herzogenaurach waren am Donnerstag mit drei Personengruppen befasst, die sich nicht an die geltenden Kontaktbeschränkungen hielten.

Am Nachmittag wurde eine Gruppe mit sechs Jugendlichen am Wiwa-Weiher angetroffen. Ein Treffen in dieser Konstellation ist nicht erlaubt. Abstände zueinander wurden nicht eingehalten und auch keine Masken getragen, heißt es im Pressebericht der Herzogenauracher Polizei. Die Eltern wurden informiert und Bußgeldverfahren eingeleitet.

Gegen 19.30 Uhr trafen sich drei Männer zu einem gemeinsamen Saunagang in einem Privatanwesen. Auch das Treffen in dieser Personengruppe ist nicht erlaubt. Eine Person musste den Saunagang abbrechen und gegen alle Beteiligten werden Bußgeldverfahren eingeleitet.

Versteck auf dem Dachboden

Um 19.30 Uhr stießen die Beamten in der Nordstadt auf eine Gruppe von acht Personen, die gemeinsam einen Geburtstag feierten. Die Feiernden versuchten sich noch auf dem Dachboden und im Schlafzimmer zu verstecken. Die uneinsichtige Gastgeberin legte sich zudem noch mit den Polizisten an und beleidigte sie wüst. Auch hier werden Bußgeldverfahren gegen die Partygäste eingeleitet und ein Strafverfahren gegen die Gastgeberin. pol