Der Vorstand des Caritasvereins Augsfeld ist in der Hauptsache mit dem intensiven Betrieb des Kindergartens St. Kilian im Haßfurter Stadtteil befasst und hatte die Mitglieder zu einer Versammlung in den Kindergarten eingeladen.
Derzeit sind im Kindergarten St. Kilian zehn Personen teils in Vollzeit, teils in Teilzeit beschäftigt. Neu eingeführt hat der Vorstand Personalgespräche, eine Mitarbeiter-Vertretung wurde eingerichtet und das Gespräch mit den Eltern und dem Elternbeirat bewusst gesucht.
Im Vorfeld waren viele zusätzliche Gespräche mit Eltern, Stadtverwaltung und Bürgermeister notwendig geworden, weil die Plätze im Augsfelder Kindergarten nicht für alle Bewerber ausreichen. Deshalb muss ein Teil der Kinder jetzt in Einrichtungen der Kernstadt Haßfurt betreut werden. Ein Zustand, den weder die Augsfelder noch die Stadt im Vorfeld erwartet hatten. Man hat deshalb seitens der Aufsichtsbehörden dem Kindergarten bei der Belegung eine gewisse Flexibilität eingeräumt, die aber nicht alle Wünsche erfüllen kann.
Die finanzielle Situation des Trägers sei erfreulich gesund, wie Andreas Gehring, vorheriger Kassierer, und der neue Kassierer Rainer Klarmann darlegten. Mit Bianca Schnös hat ein Mitglied ehrenamtlich die Buchhaltung übernommen, was dem Vorstand die Arbeit wesentlich erleichtert.
Was den Besuchern der Versammlung, die keine Kinder mehr im Kindergarten haben, zusätzlich positiv ins Auge stach, war die von Sabine Bruchmann, Kathrin Gehring und Rainer Klarmann gestaltete Broschüre, die in Art eines Schülerjahresberichts mit vielen Fotos auf 80 Seiten noch einmal das gesamte Kindergartenjahr lebendig nachzeichnet. Für Kinder und Eltern ist dies ein tolles Stück zur Erinnerung beim Nachschlagen in späteren Jahren. red