Ein leises Stöhnen entrang sich mancher Kehle, als am Montagabend die Bürgerversammlung in Weisbrunn beendet war und die Teilnehmer aufstanden, um sich auf den Heimweg zu machen. "Vierzehnheiligen" war die Antwort auf die besorgte Frage, ob es eine Verletzung gebe. 44 Weisbrunner hatten sich am Samstag wieder auf den 46 Kilometer langen Weg gemacht, und der Durchschnittspilger spürt das einige Tage lang.
Zum fünften Mal organisierte der Musikverein "Die Fidelen Weisbrunner" die Wallfahrt, die um 3 Uhr in der Johanneskirche in Weisbrunn begonnen hatte. Mesner Ernst Kundmüller schickte die Pilger mit einigen Gebeten und Liedern auf den Weg. Zwölf Stunden später, pünktlich um 15 Uhr, kamen die Wallfahrer an der Basilika an und feierten ihren Gottesdienst.
Die Organisatoren Jürgen Zier und Jürgen Malinowski freuten sich über die rege Teilnahme an der Wallfahrt, die bei viel Sonnenschein stattfand. Das ist bei dem frühen Termin keine Selbstverständlichkeit. Auch die jüngsten Teilnehmer (die elfjährige Lilli Derra und die neunjährigen Freunde Iwo Zier und Marek Krause) sowie der älteste Pilger Oswald Hornung mit 74 Jahren bewältigten diese Strecke mit Bravour.


Fleißige Helfer

Ein besonderer Dank galt allen Helfern und Mitorganisatoren, besonders dem Begleit- und Sicherheitsteam (Doris Macht, Josef Macht, Ruppert Graser, Reinhold Pfuhlmann, Udo Jäger, Hildegard Zier und Bruno Zier). Sowie den Kreuzträgern Christian Krause, Florian Zier, Frank Sauer sowie Klaus Kobzan, der den Lautsprecher trug, und den beiden Fahnenträgerinnen Nadine Bäuerlein und Angelika Beständig.
Inhaltlich gestaltet wurde die Wallfahrt nach Vierzehnheiligen von Mesner Ernst Kundmüller, Vorbeter Peter Klein und Hermann Hornung. Mit dem Bus ging es heim. sw