Strahlender Sonnenschein begleitete den Gottesdienst im Grünen im Pfarrlehrgarten in Schmölz, den Pfarrer Gerald Munzert zum letzten Male während seiner Amtszeit zelebrierte. Und gekommen waren viele Gläubige, Würdenträger und im kirchlichen Ehrenamt Tätige aus seinen Pfarrgemeinden Theisenort, Schmölz, Beikheim, Mannsgereuth und Trainau, um diesem feierlichen Akt beizuwohnen.

Mit Versen aus der Apostelgeschichte richtete sich der Geistliche an die Versammlung und betonte, dass christlicher Glaube nur als Herzensangelegenheit gelebt werden könne. Dass er dies selbst tat, bescheinigten die Würdenträger in ihren Grußworten. Die stellvertretende Dekanin Christine Wachter freute sich, dass gerade sie die Verabschiedung des scheidenden Pfarrers vornehmen dürfe. Sie überreichte die Entpflichtungsurkunde verbunden mit dem Dank für den Dienst für die Christen. Lobend erklärte sie die Wertschätzung, die Pfarrer Munzert aufgrund seiner Art im Pfarrkapitel und darüber hinaus erfahren habe. Stets habe der Geistliche Menschen wertfrei beurteilt, habe Verständnis gezeigt, sei bei allem Humor ein ernsthafter Zuhörer gewesen und habe alle angenommen wie sie seien. Sie segnete Pfarrer Gerald Munzert und seine Frau Gabriele und entließ ihn in seinen neuen Lebensabschnitt.

Bürgermeister Bernd Rebhan stellte fest, dass Kirche und Gemeinde zusammengehörten. Beide seien bestrebt, für das Wohl der Gemeinde zu sorgen, wenn auch die weltlichen Anliegen mit den geistlichen nicht immer deckungsgleich seien. Pfarrer Munzert lobte er als Seelsorger im besten Sinne des Wortes, als Chef von vielen Mitarbeitern, als Motivator der zahlreichen Gruppen und Kreise sowie als Mensch und guten Berater. Das Gemeindeoberhaupt dankte auch für das persönliche, gute Miteinander: "Alles was er tut und sagt kommt von Herzen und geht zu Herzen."

Die Seniorenbeauftragte Alina Ellgring sprach herzliche Worte für die Pfarrerschaft. Sie lobte die Spiritualität und die Tatsache, dass Munzert seinen Beruf mit Leib und Seele ausgefüllt habe. Mit sinnigen Geschenken zur Erleichterung des Einstiegs in den neuen Lebensabschnitt, wie zum Beispiel einem Multitoolwerkzeug mit der Aufschrift "Herr zeige mir den richtigen Weg" wünschte sie ihm alles erdenklich Gute. hän