Die Schüler der Klasse 2a an der Pestalozzischule sind schon richtig fit im Umgang mit moderner Technik, da kam die Anschaffung eines Smartbo ards zur rechten Zeit.
Seit Januar arbeiten sie mit ihrer Lehrerin Sandra Stenglein bereits mit dem neuen Medium, am Dienstagvormittag übergaben es die Sponsoren offiziell in die Hände von Schulleiter Karl Schmidt. "Eure Klasse ist jetzt wieder ein Stück mehr für die Zukunft ausgerüstet", sagte er zu den Kindern und bedankte sich bei den Vertretern der Sparkasse Kulmbach-Kronach, der Kulmbacher Bank, der Raps-Stiftung und des Lions-Clubs sowie bei der Stadt Kulmbach und dem Förderverein der Schule.
"Für einen modernen, zeitgemäßen Unterricht braucht es die entsprechende Ausstattung und Partner." 4300 Euro kostet so ein Smartboard, das aber auch allerhand kann. "Man kann Powerpoint-Präsentationen an die Wand werfen, über Touchscreen oder mit einem virtuellen Stift und Schwamm arbeiten und löschen, Musik hören oder Lernspiele durchführen", nannte Sandra Stenglein ein paar der Einsatzmöglichkeiten. Theoretisch sei es auch möglich, Unterrichtsmaterial oder Hausaufgaben zu Hause auf einem Laptop vorzubereiten und auf einem Stick mit in die Schule zu bringen - dem Rücken der Kinder würde die Entlastung guttun.


Immer sofort dabei

"Frau Stenglein kann auch in ihr Heft schreiben und wir sehen es alle an der Wand", steuerte Sophie bei und meinte damit die Dokumentenkamera, die mit der smarten Tafel verbunden ist. Eine solche Dokumentenkamera, ein Beamer und mindestens ein Laptop seien inzwischen Standard in jedem Klassenzimmer an der Pestalozzischule, "Jetzt warten wir nur noch auf einen Glasfaseranschluss", sagte Rektor Schmidt. Um die modernen Geräte sinnvoll im Unterricht einsetzen zu können, entwickelt die Schule ein Medienkonzept, das auf drei Säulen basiert: Hilfe beim Lernen, Wecken von Interesse und Motivation und der Umgang mit den neuen Medien: "Man muss gewaltig aufpassen, wenn man sich im Internet bewegt."
Den Schülern der zweiten Klasse jedenfalls bereitet ihr neues Smartboard viel Freude, und das Lernen macht noch einmal so viel Spaß, wenn sich zum Beispiel wie von Zauberhand virtuelle Geldscheine auf der Tafel vermehren lassen. Als Dankeschön hatten sie einen kleinen Tanz einstudiert, der wiederum die Sponsoren erfreute.