Bernhard Panzer Wenn ein in der Stadt bekannter Kommunalpolitiker mit einem seltsamen Rädchen durch die Stadt spaziert und obendrein von einem Reporter mit Kamera begleitet wird (siehe Bericht oben), dann fangen sich die Beiden schon mal neugierige Blicke ein. Manch einer bleibt stehen und gibt seinen Senf zum Thema ab.

Parkplatznot in Herzogenaurach? Da müsse man sich schon fragen, ob es nicht wichtigere Themen gibt in der Stadt. Das meinte Rudi Nagel, den wir am Kuwesteg treffen. Auf der anderen Seite der Innenstadt, beim Anwohnerparkplatz Edergasse, äußert sich Nachbar Fritz Bucher. "Wennsd in die Kerng willsd, bisd do besser dran." Und auf dem Marktplatz beobachtet Helmut Glaß die Aktion. Wenn das neue Rathaus fertig gebaut ist, sollte man auf jeden Fall auf dem Hubmannareal wieder einen Parkplatz schaffen. Maximal zwei Stunden Parkzeit, und alle Probleme wären gelöst.

Auf dem Spaziergang - Petratschek schlenderte gemütlich, um die Zeiten nicht zu verfälschen - fielen aber auch andere, unschöne Dinge auf. Die mehrfach gerügten Wildparker, zum Beispiel vor der Sparkasse oder am Alten Rathaus an der Zufahrt zum Marktplatz, sind nicht verschwunden.

Obwohl die Stadt, zur optischen Verdeutlichung ein Schild "Absolutes Halteverbot" aufgestellt hat, stehen dort immer noch Fahrzeuge. Und vor der Sparkasse hielt während der Begehung eine junge Frau und spazierte gemütlich am Vehnturm vorbei in die östliche Hauptstraße. Da hätte sie auch an der Schütt parken können.