Die deutsche Orgelkultur ist berühmt. Auch in Oberfranken finden sich herausragende Instrumente, die im Zusammenspiel von Werk, Klang und sakraler Architektur beeindrucken. Das vielfältige Klangspektrum dieser Orgeln steht im Mittelpunkt eines Orgelmeisterkurses der Internationalen Musikbegegnungsstätte "Haus Marteau", der sich an Profimusiker und fortgeschrittene Studenten wendet. Der Orgelkurs findet vom 21. bis 25. September schwerpunktmäßig in der Morizkirche Coburg statt, wo beim Abschlusskonzert der Meisterschüler die in diesem Jahr erweiterte Schuke-Orgel erklingen wird.

Der Organist und Musikwissenschaftler Prof. Edgar Krapp möchte auch bereits im Beruf stehenden Kirchenmusikern und Organisten die Gelegenheit bieten, ihr Repertoire aufzufrischen, und ihnen bei neu einstudierten Werken weiterhelfen.

"Zahlreiche wunderbare Orgeln bereichern Oberfrankens Kirchen mit ihrer großartigen Wirkung auf den Kirchenraum. Unser Meisterkurs gibt den Teilnehmern die Gelegenheit, einige von ihnen genauer kennenzulernen", lädt Bezirkstagspräsident Henry Schramm zu diesem "Haus Marteau"-Kurs ein. Der Orgelkurs beinhaltet Exkursionen zu bedeutenden Instrumenten Oberfrankens wie in St. Otto in Bamberg (Steinmeyer) und der Stadtkirche Bayreuth (Steinmeyer/Vleugels).

Ein besonderes Erlebnis wird das öffentliche Abschlusskonzert am Freitag, 25. September, ab 18 Uhr in der Morizkirche, der ältesten Kirche Coburgs.

Die Kursgebühr beträgt 220 Euro (passiv 100 Euro). Einzelheiten zum Kurs gibt es telefonisch unter 0921 6041573 und unter www.haus-marteau.de. red