Mit drei Gottesdiensten haben die Franziskanerpatres aus dem Kloster Gößweinstein am Aschermittwoch die Fastenzeit begonnen.
Viele Gläubige feierten die Abendgottesdienste mit Pater Aurelian Ziaja in der Herz-Jesu-Kirche Kleingesee, mit Pfarrer Pater Flavian Michali in der St.-Erhard-Kirche Wichsenstein und mit Kaplan January Sliwa in der Basilika zur Heiligsten Dreifaltigkeit in Gößweinstein.


Das Fasten

In seiner Predigt betonte Pater January, dass am Aschermittwoch nicht alles vorbei sei, sondern dass etwas Neues beginne. Dabei gehe es beim Fasten nicht nur um weniger, sondern auch um mehr. Es geht um ein Mehr an Gebet und bewusstem Leben.
"Was ist wirklich wichtig in meinem Leben", sei ein wesentlicher Aspekt beim Fasten, "und indem ich selber weniger brauche, kann ich auch mehr teilen."
Daher sei für ihn dieses Mehr am Fasten nicht zu unterschätzen. Nach der Predigt ließ sich Pater January als Erster von Rita Schäffner das Aschenkreuz mit den Worten "Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium" auf die Stirn streuen.


Aschekreuz

Danach dürften es alle Gottesdienstbesucher gewesen sein, die sich ebenfalls mit dem Aschekreuz bezeichnen ließen. Damit setzten sie ein Zeichen der Umkehr und Buße am Beginn der österlichen Bußzeit.