Für Maßnahmen zur Attraktivierung am Ölschnitzsee Windheim und zur Neugestaltung des gastronomischen Umfelds bedurfte es einer Änderung des Flächennutzungsplanes und der Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes. Beidem gab der Gemeinderat statt. Die Planungshoheit hat die Gemeinde.
Wie bereits berichtet, beabsichtigt der Landkreis Kronach eine Attraktivierung der Uferbereiche durch Neugestaltung und Errichtung von Spiel- und Erlebnisbereichen. Weiterhin sollen öffentliche Sanitäreinrichtungen, Wohnmobilstellplätze und Parkplätze geschaffen werden. Ein Privatinvestor plant im gleichen Zuge eine Aufwertung des gastronomischen Umfeldes durch den Neubau der Ölschnitzhütte.
Der Ölschnitzsee befindet sich auf seiner linken Seite auf Windheimer Gebiet sowie rechts auf Ludwigsstädter Flur. Die Maßnahmen betreffen lediglich das Westufer und demzufolge Steinbacher Gemeindegebiet. Das Areal - einschließlich Wasser und Ludwigsstädter Flur - umfasst 3,3 Hektar.
"Der für uns wichtigste Punkt ist die Entschärfung der Parkplatz-Situation", betonte Löffler. Durch einen barrierefreien Zugang zum See ermöglicht man auch Menschen mit Behinderung, ins Wasser zu kommen.
"Die Parksituation ist teilweise nicht akzeptabel", verdeutlichte auch CSU-Fraktionsvorsitzender Markus Löffler. Die Kreisstraße sei oftmals zugeparkt. Aus Sicherheitsgründen müsse eine Anbindung des Gehwegs an den See erfolgen.


100 neue Pkw-Stellplätze

Laut dem Bürgermeister entstehen 100 neue Pkw-Stellplätze, verteilt auf zwei Parkplätze. Auf Steinbacher Grund werden 60 Pkw-Stellplätzen zuzüglich elf Wohnmobil- beziehungsweise Behindertenstellplätze geschaffen, während der Parkplatz auf Ludwigsstädter Flur 40 Pkw-Stellplätze umfasst. hs