Hauptsächlich Bauangelegenheiten galt es, in der Sitzung des Wachenrother Gemeinderats zu behandeln. Den Räten lag der Antrag auf die Erweiterung eines betrieblichen Aufenthaltsgebäudes in Oberalbach vor. Der dort ansässige Betrieb plant ein zweigeschossiges Gebäude. Neben Aufenthaltsräumen und Lager sind im Obergeschoss auch Räume zur Unterbringung von Mitarbeitern geplant. Zu dem Bauvorhaben wurde ebenso das gemeindliche Einvernehmen erteilt wie zur Anlage eines Reitplatzes am Ortsrand von Wachenroth. Für den Reitplatz werden gleichzeitig Aufschüttungen und eine Einfriedung beantragt. Der Antrag wird nun dem Landratsamt zur Prüfung weitergeleitet.
Ein weiterer Bauantrag lag für die Errichtung einer Terrassenüberdachung mit Solaranlage vor. Festsetzungen des Bebauungsplans werden dadurch nicht berührt, informierte Bürgermeister Friedrich Gleitsmann (CSU). Das gemeindliche Einvernehmen wurde erteilt. Ebenso wurde der beantragten Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans für die Errichtung eines Satteldaches auf einer bestehenden Garage zugestimmt.
Mitunter gibt es in einer Sitzung auch etwas zu lachen. Für die zwei Jahre dauernde Baustelle in der Ortsmitte von Wachenroth müsse ein externer Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Koordinator beauftragt werden, gab Bauamtsleiter Thomas Schuberth bekannt.


Ein spontaner Witz

Auf die Frage aus dem Gremium, weshalb dies nötig sei, hatte Dritter Bürgermeister Lorenz Dietsch (UW Weingartsgreuth) eine prompte Antwort: "Es muss ja jemand da sein, wenn einer eingesperrt werden muss." Der Auftrag wurde nach dem Angebot von knapp 7700 Euro an das Wachenrother Unternehmen IFS Sicherheitstechnik vergeben.