"Kaliko muss gerettet werden", so reagiert die Stadt Bamberg auf den jetzt bekannt gewordenen erneuten Insolvenzantrag der Bamberger Kaliko. "Die Kaliko ist ein wichtiges Bamberger Traditionsunternehmen, das der Stadt am Herzen liegt", so Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) in der Pressemitteilung aus dem Rathaus. Nach der vorangegangenen Insolvenz hätte man große Hoffnungen auf die englischen Investoren gesetzt, die sich nun offenbar nicht erfüllt haben. "Die bedrohten Arbeitsplätze dürfen nicht Opfer von Managementfehlern werden", wird Wirtschaftsreferent Stefan Goller zitiert.
"Wir haben uns sofort mit der Geschäftsleitung in Verbindung gesetzt und unsere Unterstützung angeboten, damit die 130 Arbeitsplätze erhalten werden können", so Goller weiter. "Wir hoffen, dass sich die Überzeugung der Geschäftsleitung bewahrheitet, einen neuen Investor zu finden. Dabei muss die komplette Belegschaft übernommen werden", fordert OB Starke.
"Mit 130 Mitarbeitern zählt die Bamberger Kaliko zu einem der größeren Arbeitgeber der Stadt. Wir werden nichts unversucht lassen, die Bamberger Kaliko bei der Suche nach Investoren zu unterstützen, um damit die Arbeitsplätze zu retten", bekräftigt der Oberbürgermeister. Bereits in der Vergangenheit habe die Stadtverwaltung das Unternehmen bei der Akquise von Fördermitteln erfolgreich beraten. red