Die Abstimmung über die beiden Bürgerentscheide zum Amazon-Verteilzentrum im Limbacher Gewerbegebiet könnte eventuell als reine Briefwahl gehandhabt werden. Das teilte Fedor Glinka, Geschäftsleiter der Gemeinde Pommersfelden, mit. Für die Wähler würde das bedeuten, dass sie am Sonntag, 5. April, nicht persönlich zur Urne in ein Wahllokal gehen müssten.

Glinka hat bereits beim zuständigen Ministerium nachgefragt, ob es Bedenken wegen einer solchen "Briefabstimmung" gebe. Die Antwort steht noch aus. Die Idee dazu sei aus dem Gemeinderatsgremium gekommen. Verfassungsrechtlich sei das eigentlich nicht zulässig, so Glinka. "In einer besonderen Gefahrenlage", und dazu zähle die Corona-Krise, sei dieses Vorgehen jedoch möglich. Eventuell könnte auch die bevorstehende Stichwahl des Landrats auf diese Weise durchgeführt werden.