Mit sechs Judoka war der Post-SV Bamberg bei den Nordbayerischen Meisterschaften U18 in Hof vertreten. Am Ende des Tages blickte man auf die erfreuliche Bilanz von zwei ersten Plätzen, einem zweiten Rang, einmal Bronze sowie einen fünften Platz.
Maxim Koserog (- 50 kg) erreichte mit drei Siegen in der Poolrunde durch Schulterwurf und Haltegriff den Einzug ins Halbfinale, das der Bamberger mit Armhebel für sich entschied. Auch das Finale gegen Sat aus Münchberg beendete er vorzeitig durch Haltegriff.
Gianluca Pellegrinon (+ 90 kg) gewann in der Vorrunde mit Außendrehwurf. Sein Gegner Feist wendete die gleiche Technik gegen den Bamberger im Finale an, so dass Pellegrinon auf Platz 2 landete. Valentin Koserog (- 73 kg) startete ebenfalls mit einem Auftaktsieg in der Vorrunde. Anschließend unterlag er dem späteren nordbayerischen Meister, kämpfte sich aber mit zwei Siegen durch die Trostrunde bis ins kleine Finale. Dort unterlag er Steinbauer (Altenfurt) knapp. Bereits in der Vorrunde schied Tibor Vaaßen (- 60 kg) aus.
Lara Wildemann (- 78 kg) sicherte sich mangels Konkurrenz in ihrer Gewichtsklasse den Titel. Marlene Gehring (- 52 kg), traf gleich in ihrer Auftaktbegegnung auf die spätere Siegerin Freytag (Ansbach), der sie nach einem packendem Duell über die volle Kampfzeit unterlag. Nach Freilos und einem Blitzsieg in acht Sekunden über die zwei Jahre ältere Reuther (Scheinfeld), ließ die Bambergerin im kleinen Finale nichts mehr anbrennen und sicherte sich nach Fußwurf und Haltegriff die Bronzemedaille. peg