In den verschiedenen Ausschüssen des Gemeinderates Ramsthal gab es rege Aktivitäten, für die sich der Bürgermeister ausdrücklich bei den Beteiligten bedankte. Sebastian Wieber berichtete aus dem Jugendausschuss. Er lobte die Jugendlichen für den guten Zustand, wünschte sich jedoch eine Sanierung der WCs, die in die Jahre gekommen seien. Auch für einen Stauraum bestehe Bedarf.

Für den Tourismusausschuss stellte er ein Konzept für die sozialen Medien vor. Sein Schwerpunkt lag bei Instagram, um neue Zielgruppen zu erreichen. Wichtig sei jedoch auch die Verknüpfung der Auftritte auf der Homepage der Gemeinde und in Facebook, um eine möglichst breite positive Außendarstellung zu erzielen. Hierzu beschloss der Gemeinderat die Bildung eines "Social-Media-Teams".

Auch mit der 900-Jahr-Feier der Gemeinde in 2022 hat sich der Ausschuss beschäftigt. 2. Bürgermeister Andreas Neder informierte und wünschte die Gründung eines Arbeitskreises. Die Bürger sind am Samstag, 4. Juli, zu einem Informationstreffen eingeladen. Dem Arbeitskreis gehören Klaus Kemmer, Sebastian Wieber, Andreas Wahler, Florian Wahler und der Bürgermeister an.

Florian Wahler vom Seniorenausschuss regte an, einen Infobrief zum bestehenden Programm in der Gemeinde mit einer Umfrage zu zusätzlichen Maßnahmen und Angeboten für Senioren zu erstellen. Der Bauausschuss hat sich mit dem Friedhof befasst. Hier sollen vorhandene, aber abgebaute Kreuzwegstationen aufgearbeitet und neu positioniert werden. Der Gemeinderat stimmt einem Versuch mit drei Stationen zu, der rund 1000 Euro kosten soll.

Bürgermeister Rainer Morper sprach den Zustand des Boccia-Feldes am 2011 entstandenen Generationenplatz an. Dieses Feld sei verwahrlost und nicht nutzbar. Als Möglichkeit nannte er, dort ein Angebot für Kleinkinder einzurichten. Bis zur nächsten Sitzung sollen sich die Räte Gedanken über das weitere Vorgehen machen.

Im Rahmen der Kunstwoche wurden verschiedene Skulpturen erstellt, die den neuen Ramsthaler Skulpturenweg säumen. Aus gesundheitlichen Gründen musste Künstler Helmut Droll (Euerdorf) damals kurzfristig absagen. Jetzt lieferte er seine Arbeit nach, die sich den Verbindungen des Menschen mit einer Cloud widmet. Bei einem Ortstermin zur Standortfestlegung für das Kunstwerk an der oberen Weinberghütte stellte der Bauausschuss fest, dass deren Dach marode und undicht ist. Es soll saniert werden. Dabei kam die Idee auf, das Dach durch eine Aussichtsplattform zu ersetzen. Der Gemeinderat will diese Idee weiterverfolgen. hla