"Zwei neue Schulleiter bringen frischen Wind in die Berufsfachschulen des Deutschen Erwachsenen-Bildungswerks (DEB) in Bamberg", berichtet Christa Padberg, beim DEB zuständig für Presse und Marketing. In vier Ausbildungsrichtungen werden derzeit 130 Schüler in sieben Klassen unterrichtet.

Zuerst einmal, Frau Padberg, was ist das Deutsche Erwachsenen-Bildungswerk?
Das DEB bietet als privater Bildungsträger in Ost- und Süddeutschland Ausbildungsgänge im Gesundheits- und Sozialbereich an - einem Bereich mit Zukunft und Perspektive. In der Gesundheits- und Sozialbranche herrscht hoher Personalbedarf. Die Ausbildung bedeutet quasi eine Jobgarantie. Im DEB in Bamberg können die Ausbildungen zum Ergotherapeuten, Masseur, Pharmazeutisch-technischen Assistenten und Physiotherapeuten absolviert werden. Die Ausbildung dauert im Schnitt zwei bis drei Jahre.

Wer sind die neuen Schulleiter?
Im Oktober wurden Axel Höfle als Schulleiter der Berufsfachschule für Ergotherapie und Simon Hendrich als Schulleiter der Berufsfachschulen für Massage und Physiotherapie bestätigt. Hintergrund ist der Wechsel der bisherigen Schulleiterin Eva Kling in eine andere Außenstelle des DEB. Kling hat im Oktober die Leitung der PTA-Schule in Schweinfurt übernommen.
Die neuen Schulleiter sind seit mehreren Jahren für das DEB in Bamberg tätig. Höfle betreut den Schulstandort seit 2012 als Außenstellenleiter. Seit 2013 ist er stellvertretender Schulleiter für den Fachbereich Ergotherapie. Gleichzeitig gibt er Theorie- und Praxisunterricht in der Ergotherapie und betreut die Schüler während der praktischen Ausbildung in den Einrichtungen. Hendrich wirkte zuletzt als stellvertretender Schulleiter der Berufsfachschule für Physiotherapie am Standort Bamberg sowie als Dozent an den DEB-Standorten in Bamberg, Schwabach und Erlangen.

Welche speziellen Aufgaben haben die neuen Schulleiter?
Gemeinsam mit dem Dozententeam und der langjährigen Schulleitung der Berufsfachschule für Pharmazeutisch-technische Assistenz, Ulrike Kühlmann, werden sie die Entwicklung des Berufsfachschulzentrums Bamberg gestalten.

Was ist das Besondere an den DEB-Berufsfachschulen?
Axel Höfle sieht einen deutlichen Vorteil im fachbereichsübergreifenden Lernen. Er sagt: "Da wir mehrere Ausbildungsrichtungen unter einem Dach anbieten, besteht bereits während der Ausbildung die Möglichkeit, Einblick in die anderen Berufsrichtungen des therapeutischen Teams zu bekommen." Simon Hendrich schätzt die erfahrenen, engagierten und versierten Dozenten, die die Schüler zielsicher zu einem erfolgreichen Abschluss führen, außerdem die abwechslungsreichen Praktika bei unterschiedlichsten Kooperationspartnern, die einen umfangreichen und vielfältigen Einblick in das spätere Berufsfeld ermöglichen.

Die Fragen stellte
Gertrud Glössner-Möschk
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