32 neue Landwirtschaftsmeister aus allen Teilen Oberfrankens und teilweise auch darüber hinaus sind vom Fortbildungszentrum für Landwirtschaft Almesbach in Bayreuth feierlich verabschiedet worden. Aus dem Landkreis Forchheim sind dies Johannes Erlwein und Christoph Schmidt (beide aus Kunreuth), Johannes Hack (Weilersbach), Tobias Hänfling (Weißenohe), aus dem Landkreis Bamberg unter anderem Johannes Bittel und Tobias Igel (beide aus Heiligenstadt).
Sämtliche Absolventen stünden nun auf der höchsten Stufe der Fortbildung im praktischen Bereich, betonte der Leiter des Fortbildungszentrums, Gerhard Gradl. Ihre Bildung sei damit aber hoffentlich noch nicht zu Ende. Lebenslange Weiterbildung gehöre genauso dazu wie neue Ziele für Haus und Hof.
Gradl sprach auch die fortschreitende Digitalisierung an. Sie sei mittlerweile in der Landwirtschaft voll angekommen. Dabei gelte es, Notwendiges und Nutzbringendes von Überflüssigem und Überteuertem zu unterscheiden. Auch dazu sei eine solide Aus-, Fort- und Weiterbildung auf den Höfen notwendig.
Es sei von enormer Bedeutung, das Gleichgewicht zwischen der Erfahrung der Älteren und den neuen Ideen der Jüngeren zu finden, gab Landwirtschaftsdirektor Gradl an die Eltern der frischgebackenen Meister weiter.
"Meister sind nicht nur Persönlichkeiten, die mit beiden Beinen im Leben stehen, Meister sind auch Eliten", sagte Festredner Josef Kraus, langjähriger Schulleiter und Präsident des Deutschen Lehrerverbandes. Die Landwirtschaftsmeister stünden dabei fester mit beiden Beinen im Leben als so manche Absolventen mit Bachelor, so Kraus, der die "Überakademisierung" hierzulande bemängelte. red