Der 1. FC Knetzgau hat sein Bewässerungssystem komplett umgestellt: Statt wie bisher auf Sprinkler setzt der Verein von nun an auf eine moderne Beregnungsanlage für seine Spielstätten.

Die neue Beregnungsanlage ist nicht nur vom Bedienungsaufwand her eine große Erleichterung im Vergleich zur mühsamen Handhabung der alten Sprinkler. Sie führt auch dazu, dass deutlich weniger Wasser verbraucht werden muss, um den Rasen der beiden Fußballplätze in Schuss zu halten. "Durch den Einbau der Beregnungsanlage gehen wir von einem deutlich geringeren Wasserverbrauch aus - irgendwo zwischen einem Drittel und der Hälfte der Wassermenge, die wir mit dem alten Sprinklersystem noch gebraucht haben. Auch die Stromkosten sind jetzt niedriger. Das ist jetzt alles viel nachhaltiger und effizienter", meint dazu FC-Platzwart Christian Zimmerer, der viel Energie in die Planung und Realisierung der Bewässerungsanlage gesteckt hat. Vorstand Alexander Klauer sieht das neue Bewässerungssystem als wichtige Zukunftsentscheidung: "Durch den Klimawandel werden bei uns ja auch die Sommer immer heißer und trockener. Da müssen wir schonender mit der Ressource Wasser umgehen."

Von einer nachhaltigen Planung und Nutzung der Sportstätten profitieren auch mehrere Jugendteams der Dreiberg-Kickers, die die Sportstätten des FC ebenfalls nutzen. "Es ist somit klar eine Entscheidung für die Zukunft des Fußballs und des dazugehörigen Vereinslebens in Knetzgau. Trotz des langen Corona-Stillstands zeigen wir, dass es bald wieder richtig abgeht", sagte der FC-Vorstand.

Die Finanzierung der neuen Beregnungsanlage, die von der Firma Wendel aus Obereuerheim unter tatkräftiger Unterstützung der Vereinsaktiven eingebaut wurde, wird nicht vom Verein alleine getragen. Unter anderem hat der 1. FC Knetzgau einen Förderbescheid des Bayrischen Landes-Sportverbandes (BLSV) bekommen, auch der Gemeinderat hat bereits eine Bezuschussung beschlossen.

Wichtig für die Finanzierung sind aber auch Spenden von Knetzgauer Firmen und Bürgern. Um diesen zu danken, hat der Verein in seinem Sportheim ein Spendenfeld installiert. Dieses Feld, welches einem Fußballplatz nachempfunden ist, ist in viele kleine Felder unterteilt, auf denen die Spender alle namentlich aufgeführt werden. red