Christine Dittrich aus Adelsdorf hat gute Nachrichten für das Organisationsteam aus Hannberg dabei. Mehr als 100 Anmeldungen gibt es bereits aus ihrer Pfarrei für den zweiten Lauf für Uganda. Die meisten der Teilnehmer davon hat sie selbst überzeugt, in Hannberg mitzulaufen.


Krankenstation gebaut

Die 20-Jährige hat vor einem Jahr mit einer Delegation die Partnerpfarrei Busagula in Uganda besucht. Seit mehr als 25 Jahren besteht der Kontakt. Mehrere Hilfsprojekte wurden umgesetzt. Zum Beispiel der Bau einer Krankenstation, in der nun Schwestern an Malaria erkrankten Kindern helfen können. Dittrich konnte sich von der guten Zusammenarbeit überzeugen und engagiert sich seitdem für die Sache.
Das Motto des Laufs für Uganda: "Laufend Gutes tun"! Das passt zu Dittrich und zum Organisationsteam in Hannberg.
Erfinderin des Laufes, Maria Nagel aus Untermembach, kontaktiert in diesen Wochen zusammen mit Marga Lauer und Franziska Reif-Baumüller mögliche Sponsoren, um wie im vergangenen Jahr, Unterstützung für die Veranstaltung auch von der lokalen Wirtschaft zu bekommen. "Wir erhalten sehr viel positive Resonanz und Hilfe von den Firmen hier. Das motiviert uns sehr", erklärt Marga Lauer. Viele der Unterstützer vom Vorjahr sind wieder mit dabei, aber auch neue Unternehmen zeigen Interesse an der Veranstaltung, die im ersten Jahr gleich 450 Teilnehmer aus dem Seebachgrund und weit darüber hinaus angelockt hat.
"Es geht ums Teilnehmen und darum, gemeinsam aktiv zu sein", erklärt der erfahrene Langstreckenläufer Helmut Rösch, der seine sportliche Expertise zur Verfügung stellt. Die Strecken rund um Hannberg, an Wiesen und Weihern vorbei, bleiben die gleichen. Bambinilauf (850 Meter), Jugendlauf (1,7 Kilometer) und ein 2,5 Kilometer langer Rundkurs, der bis zu vier Mal gelaufen werden kann, sollen allen Teilnehmern gerecht werden. Geher mit Walkingstöcken sind dabei genauso willkommen wie Familien mit Kinder- oder Bollerwagen. Auch Team-Anmeldungen für Firmen oder andere Organisationen sind wieder möglich und werden laut Organisatoren in diesem Jahr noch beliebter, was sich an den Registrierungen im Internet ablesen lässt. "Es geht nicht um Bestzeiten, sondern um den Spaß für alle!", betont Rösch. Damit der auch für die Nichtläufer nicht zu kurz kommt, ist wieder ein Rahmenprogramm mit Hüpfburg und Musik von den Heckenmusikanten und dem Piranha Social Club aus Herzogenaurach geboten. Fränkische Quetschenmusik trifft im Zielbereich also auf heiße Sambarhythmen.
Moderiert wird der Lauf in diesem Jahr am 8. Juni ab 17.30 Uhr von Axel Gotthardt aus Heßdorf. Leckereien erwarten die Gäste an Grillstation, Eisbar und Smoothiestand. Der Veranstaltungsort auf dem Parkplatz gegenüber des Friedhofs bleibt gleich. Die anliegende Festhalle von Hans Baumüller bietet auch überdachte Sitzplätze, falls das Wetter etwas kühler werden sollte. Die Laufveranstaltung findet bei jedem Wetter statt.
Neu ist das Design der T-Shirts, die man gleich bei der Online-Anmeldung unter www.ugandalauf.com bis zum 30. Mai für 18 Euro bestellen kann. Die Nationalflaggen Ugandas und Deutschlands treffen hinter der Silhouette der Wehrlirche Hannberg aufeinander und werden zu farbigen Streifen, die im Slogan der Veranstaltung münden: "Laufend Gutes tun
 


Bischof zu Gast in Hannberg

Die Organisatoren können das neue Shirt bereits als Geschenk für einen hohen Besuch aus Uganda verwenden. Am 7. und 8. Mai wird Bischof John Baptist Kaggwa aus der Diözese Masaka zu Gast sein. In seinem Bistum liegt Hannbergs Partnerpfarrei Busagula, wohin auch die Einnahmen aus dem zweiten Lauf für Uganda fließen werden. red