Ein spektakulärer Unfall ereignete sich auf der A 73 am Freitag gegen 16.15 Uhr circa 100 Meter nach der Anschlussstelle Ebersdorf. Dabei kam ein VW-Polo aus dem Ilmkreis aus noch ungeklärter Ursache ins Schleudern. Am Steuer saß ein 50-Jähriger.
Das Auto überschlug sich mehrmals. Dabei wurde die Leitplanke auf rund 50 Metern regelrecht dem Erdboden gleichgemacht. Das Fahrzeug, in dem eine Beifahrerin, etwa Mitte 50 Jahre alt, saß, fuhr schließlich den rund 20 Meter langen Abhang hinunter und blieb in einem Graben liegen. Das Schleudern war so heftig, dass der Motorblock des Fahrzeugs rund 30 Meter weit in den Wald katapultiert wurde.
Die Rettungskräfte hatten große Mühe, die beiden Insassen, die schwer verletzt wurden, aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Sie wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Auch ein Rettungshubschrauber wurde angefordert.
Vor Ort waren rund 40 Feuerwehrleute der Wehren Ebersdorf, Lautertal, Untersiemau sowie mehrere Rettungsfahrzeuge und ein Notarzt. Außerdem wurde eine Drohne aus Neustadt angefordert. Zur Bergung des Fahrzeuges waren Spezialfahrzeuge notwendig. Die Autobahn war während der Bergungsarbeiten und der Landung des Rettungshubschraubers für kurze Zeit total gesperrt. mst