Monika Vieth, Leiterin der Außenstelle Forchheim des Weißen Rings und Mitglied im Koordinationsgremium "Forchheimer Bündnis gegen Extremismus", ist mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet worden. Die Ehrung nahm der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) im Antiquarium der Residenz München vor.
Vieth hat zusammen mit einer Mitstreiterin vor nahezu 25 Jahren die Außenstelle Forchheim des Opferschutzvereins Weißer Ring gegründet und leitet sie seither. Die bundesweite Hilfsorganisation kümmert sich um Kriminalitätsopfer und ihre Familien und setzt sich öffentlich für die Interessen der Betroffenen ein. "Seit ihrem Eintritt in den Ruhestand war es Frau Vi eth möglich, ihr bisher bestehendes ehrenamtliches Engagement beträchtlich auszuweiten und zu intensivieren. Mit ihr hat der Verein eine maßgebliche Bereicherung bei der Bewältigung der Aufgabenstellungen erfahren", heißt es in der Laudatio. Besonders setze sie sich die Hallerndorferin für Opfer von sexuellem Missbrauch ein. "Frau Vieth engagiert sich in jeder freien Minute für den Weißen Ring und hält sowohl auf regionaler als auch auf überregionaler Ebene Vorträge bei einschlägigen Institutionen. Sie leistet dabei nicht nur Präventions- und Informationsarbeit, sondern wirbt auch um Spenden für den Weißen Ring", hielt Markus Söder weiter fest.
Monika Vieth habe in ihrer Tätigkeit als Leiterin der Außenstelle Forchheim des Weißen Rings entscheidend dazu beigetragen, dass bislang über 800 Opfern von Gewalt und Kriminalität geholfen werden konnte. Weiterhin wurde unter ihrer Führung im Jahr 2001 die Selbsthilfegruppe "Leuchtturm", eine Anlaufstelle für Mütter von sexuell missbrauchten und bedrohten Kindern, gegründet. "Monika Vieth engagiert sich seit über zwei Jahrzehnten in herausragender Weise in vielfältigen Bereichen des öffentlichen Lebens für das Gemeinwohl. Im Besonderen ist ihr vorbildliches ehrenamtliches Wirken im Bereich der Opferhilfe im Weißen Ring zu würdigen", heißt in der Begründung für die Auszeichnung weiter. Söder sagte: "Mit ihrer ganzen Kraft und zur Verfügung stehenden Zeit setzt sie sich seit jeher für Arme, Schwache und Benachteiligte ein. Durch ihr beispielgebendes Engagement und ihren enormen Einsatz hat sie sich hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und seine Bürger erworben."
Als Dank und Anerkennung werde sie daher mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet. red