Das war zu wenig. Ein Punkt zu Hause gegen Merkendorf ist für den TSV Meeder zu dünn im Abstiegskampf. Das Team von Trainer Simon Schiller muss sich in den nächsten Wochen sicher steigern.
Auch der TSV Mönchröden (0:0 beim TSV Ebensfeld) musste sich nach seiner Siegesserie in den letzten Wochen mit einem Punkt zufrieden geben, während der SV Bosporus Coburg erstmals 2018 leer ausging (0:2 beim TSV Schammelsdorf).

TSV Meeder -
SV Merkendorf 1:1 (0:1)

Diese Bezirksliga-Partie hatte eher Kreisliga-Niveau. Meeder begann allerdings gut und hatte in der ersten Viertelstunde zwei gute Chancen zur Führung: Tim Knoch zog einen Schrägschuss aus 20 Metern knapp über die Latte; kurz darauf setzte er einen Kopfball nach einer Ecke an den linken Pfosten des Merkendorfer Gehäuses. Tom Thiel scheiterte in der 10. Minute mit einem strammen Schuss aus zehn Metern an Gästekeeper Menze. Dann kam es knüppeldick für den heimischen TSV: In der 12. Minute musste Tim Knoch verletzt vom Platz, kurz darauf erzielten die Gäste mit ihrem ersten Angriff den Führungstreffer: Dürbeck ging nach einem Steilpass auf und davon und erzielte - nachdem Holger Klose den ersten Schuss noch vor der Linie klärte - im Nachschuss das 0:1. Bis auf eine Chance für den Meederer Gemeinder, der in der 43. Minute mit einem 18-Meter-Schuß am Torwart scheiterte, tat sich vor beiden Toren nichts mehr.
Nach der Pause drängte Meeder auf den Ausgleich und wurde in der 51. Minute für die Angriffsbemühungen auch belohnt: Tom Thiel zog von links in den Strafraum und wurde dort unsanft von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Gefoulte selbst zum Ausgleich für die Heimelf. Meeder gelang es danach allerdings nicht, den Angriffsdruck aufrecht zu erhalten. Merkendorf stand sicher in der Abwehr und hatte in der 74. Minute sogar die Chance zur Führung: Dürbeck scheiterte jedoch mit einem Schuß aus sechs Metern am gut reagierenden Schultheiß.
Nachdem Meeder in den letzten Minuten nach einer gelb-roten Karte für den Merkendorfer Rosenberger die Überzahl nicht nutzen konnte, blieb es beim gerechten Remis - einen Sieg hätte auch keine der beiden Mannschaften verdient gehabt.

TSV Ebensfeld -
TSV Mönchröden 0:0
Die erste Chance gab es in der 16. Minute, nachdem Miguel Malaj von Konstantin Müller bedient wurde. Doch sein Schuss aus aussichtsreicher Position wurde abgeblockt. Mit der Dauer der Spielzeit wurden aber die Ebensfelder die stärkere und zwingendere Mannschaft. Die Gäste spielten zwar gut mit, doch die Heimelf war den Tick stärker. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Ebensfeld den Druck. In der 68. Minute erkannte der Schiedsrichter einen Treffer von Yannik Gründel wegen Abseits nicht an. In der Drangphase der Heimelf hätten die "Mönche" den "lucky punch" setzen können, als Aaron Schmidt einer Flanke stark nachging und nur knapp am Tor vorbeischoss (84.). Die 235 Zuschauer sahen schließlich eine Nullnummer. bo

TSV Schammelsdorf -
SV Bosporus Coburg 2:0 (0:0)
Der erste "Dreier" nach der Winterpause war für den TSV Schammelsdorf ein hartes Stück Arbeit. Denn die Gäste erwiesen sich als unangenehmer Gegner, der hinten relativ gut stand und mit seinen wenigen Kontern gefährlich war. Der TSV war zwar von Beginn an spielbestimmend, konnte sich jedoch in der ersten Hälfte nicht entscheidend durchsetzen. Zu dem war das Spiel der Hausherren von einigen Missverständnissen und Fehlpässen geprägt, die die Coburger immer wieder zu ihren Gunsten ausnutzten. Erst ein Freistoßtor von Michael Massak in der 49. Minute sorgte für etwas Entspannung. Nach gut einer Stunde fiel die Vorentscheidung. Claus Christmayr schickte Steffen Kestler auf die Reise und verwertete anschließend dessen präzise Flanke zum 2:0. Ab diesem Zeitpunkt war der Widerstand des SV Bosporus gebrochen. Die Hausherren hatten in der Folgezeit noch einige gute Möglichkeiten, das Ergebnis auszubauen, waren aber im Abschluss zu unkonzentriert. So blieb es beim verdienten 2:0-Erfolg für den TSV. vd