Der Männerkreis Don Bosco hatte in der vergangenen Woche zu einem Informations- und Diskussionsabend zum Thema "Aktuelles aus dem Rathaus Forchheim" geladen. Hierzu war Udo Schönfelder, CSU-Fraktionsvorsitzender im Forchheimer Stadtrat gekommen.
Im Vordergrund des Diskussionsabends standen die Themen Wohnen, Innenstadtentwicklung und Kultur. Auf die Wohnentwicklung eingehend forderte Schönfelder für jeden Stadtteil eine vitale Entwicklungsperspektive, damit dort Einrichtungen wie Schulen und Kindertagesstätten dauerhaft sichergestellt sind. Zudem sprach er sich erfreut über die Nutzung des Kolpinghauses im Rahmen des "Kulturpuls" aus. Er dankte Uli Raab und Lorenz Deutsch und den vielen Vereinen, die das Kolpinghaus Forchheim für drei
Wochen (vom 23. Februar bis 11. März) zum Kulturzentrum Forchheims verwandeln, in dem der "Kulturpuls" schlägt. Nachdem seit über zwei Jahren fraktionsübergreifend auf die Erstellung eines Kulturentwicklungsplans hingewirkt wird, wäre es dringend erforderlich, dass dies initiiert und vom Kulturausschuss begleitet wird. Hierbei müssten Themen wie Ziele und Zielgruppen der Forchheimer Kulturarbeit, Akteure, Lokalitäten, Termine und Finanzierungsmöglichkeiten analysiert und durch geeignete Maßnahmen weiterentwickelt werden, so der Fraktionsvorsitzende.


Parken in der Stadt

Auf den Tourismus angesprochen verwies Schönfelder auf ein "durchdachtes Konzept und den innovativen Leiter" Nico Cieslar. In der Aussprache mahnten die Zuhörer die nötige Umgestaltung des Paradeplatzes und den Bau weiterer Park-Einrichtungen im Stadtgebiet an. So könnten auf dem Landratsamts-Parkplatz, auf dem früheren Blank-Gelände und auf dem Parkplatz östlich der Bahnlinie Parkdecks oder Parkhäuser entstehen. Eduard Nöth dankte als Vorsitzender des Männerkreises dem Referenten für seine Ausführungen und bat ihn, das Thema Forchheimer Südumgehung nicht aus dem kommunalen Auge zu verlieren. red