Fliehen oder bleiben? Dieser Frage widmen sich die Schauspieler des Mittelstufentheaters des Gymnasiums Herzogenaurach mit ihrer diesjährigen Theaterproduktion, dem Stück "Esperanza" (spanisch für Hoffnung), basierend auf dem Hörspielklassiker "Das Schiff Esperanza" von Fred von Hoerschelmann.
Die 14 Schüler beschäftigen sich seit Anfang des Schuljahres mit der Inszenierung und der Probe des Stückes, heißt es in einem Vorbericht. Im Zentrum stehen zum einen der Konflikt zwischen den beiden Protagonisten, Kapitän Grove (gespielt von Frank Stephan) und seinem Sohne, Axel Grove (gespielt von Marie Spies), zum anderen geht es aber auch um die zwielichtigen Geschäfte, die sich auf Kapitän Groves Schiff namens "Esperanza" zutragen.


Doku-Material eingebettet

Während der Hörspielklassiker stärker den Vater-Sohn-Konflikt thematisiert, legen die Schüler in der für die Bühne unter der Leitung ihres Theaterlehrers Martin Schlund erstellten Fassung den Schwerpunkt auf die Themen Flucht und Heimat. Dies geschieht unter anderem durch die Einbettung von dokumentarischem Material. Die Inszenierung erhält dadurch sehr deutlich einen aktuellen Bezug zu einem Thema, das Politik und Menschen gleichermaßen bewegt.
Die Schüler führen ihr Stück am 13., 14. und 15. April jeweils um 19 Uhr in der Aula des Gymnasiums Herzogenaurach auf. Karten können im Vorverkauf während der Pausen in der Schule und an der Abendkasse erworben werden (fünf Euro für Erwachsene, vier Euro für Kinder und Jugendliche). red