Auch 2017 war die 1883 ins Leben gerufene Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) ein festes Element der Dorfgemeinschaft. Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus "Zum Frack" konnte Vorsitzender Johannes Baier von einem regen Vereinsleben berichten. So nahm die KSK wieder an allen Kirchenparaden der Pfarrei Steinberg mit der Fahne und einer Abordnung teil. Zudem beteiligte man sich an weltlichen Festen im Dorfgeschehen - so insbesondere am Kreismusikfest in Steinberg, wobei insgesamt 50 Böllerschüsse abgefeuert wurden. Überörtlich war man beispielsweise bei den Friedenswallfahrten Vierzehnheiligen und Neuengrün sowie beim Kreiskameradschaftsabend in Effelter vertreten. Die letztjährige Kriegsgräber-Sammlung brachte ein sehr gutes Spendenergebnis von 1491 Euro.
Der Verein zählte zum 31. Dezember 2017 119 Mitglieder, darunter drei Ehrenmitglieder. Insgesamt verläuft die Mitgliederentwicklung höchst positiv, konnte man doch in den letzten Jahren zahlreiche Neuzugänge gewinnen. Der Dank des Vorsitzenden galt allen Funktionsträgern und Helfern - insbesondere auch Anneliese Munzer, die seit vielen Jahren für die würdevolle Pflege und Bepflanzung des Ehrenmals verantwortlich zeichnet. Kassier Ernst Gerber gab einen Einblick in die Finanzlage. Kassenprüfer Thomas Herzog bescheinigte eine einwandfreie Buchführung.
Gottfried Betz, Bezirks- und Kreisvorsitzender der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung (BKV), dankte der Kameradschaft für ihr großes Engagement auf allen Ebenen.


Ehrung

Bei der Versammlung konnte der Vorsitzende die Mitglieder Josef Mattes und Uli Gerber ehren, die der KSK schon 25 Jahre angehören. Bereits seit nahezu unglaublichen 60 Jahren hält Otto Herzog der Kameradschaft die Treue. Der 90-Jährige ist das zweitälteste Mitglied der Kameradschaft. 28 Jahre lang hatte er das Amt des Kassiers ausgeübt, wofür er vor Jahren bereits zum Ehrenmitglied ernannt worden war.
Leider nicht anwesend sein konnte Simon Werner. Seine Ehrung für 40-jährige Mitgliedschaft wird nachgeholt.
Heike Schülein