Am Donnerstag, 12. April, heißt es im Struwwelpeter (19.30 Uhr): Von Radreisen wird in georgischen und aserbaidschanischen Reiseführern explizit abgeraten. Grund: katastrophaler Straßenbelag und Ampelamok der Einheimischen. Ein Grund mehr, dieser kühnen Behauptung auf den Grund zu gehen.
Der leidenschaftliche Radwanderer Klaus Schaumberg kann nun nach seiner Reise von dem mondänen Schwarzmeerbadeort Batumi bis zur Ölmetropole Baku an der Kaspischen See die deutliche Warnung an Radfahrer nachvollziehen, zumindest was die defizitäre Fahrradinfrastruktur in den beiden vorderasiatischen Ländern angeht. Dieses Manko wird aber bei weitem durch eine überbordende Gastfreundschaft und überwältigende Landschaften mehr als kompensiert: Meeresstrände, Vulkanlandschaften, Karstgebiete mit ausgedehnten Höhlenstädten, Weinberge, alpines Hochgebirge, Stromtäler, Steppen und Halbwüsten wechseln sich entlang der historischen Seidenstraße ab und lassen keine Langeweile aufkommen.
Das christliche Georgien und das islamische Aserbaidschan könnten gegensätzlicher nicht sein, doch die herrschende Gastfreundschaft ist für beide Staaten die wertvollste Grundlage, um für diese schöne und spannende Region am Südrand des Kaukasus zu werben. Der Eintritt beträgt 5 Euro. red
Kronach
Reisebericht
Mit dem Rad durch wilde Gegenden
Am Donnerstag, 12. April, heißt es im Struwwelpeter (19.30 Uhr): Von Radreisen wird in georgischen und aserbaidschanischen Reiseführern explizit abgeraten. ...