Erika Schrimpf-Hill hat Debersdorf ein neues Marterl gespendet. Das alte Flurdenkmal hatte um 1700 einen unbekannten Vorgänger. 1898 hat Johann Schrimpf, Ortsvorsteher von Debersdorf, nach Erwerb des Grundstückes das Flurdenkmal erneuert. Es war der Heiligen Dreifaltigkeit gewidmet. Nach einem Arbeitsunfall war das Denkmal jedoch zerstört. Dieses neue Marterl, das nun der Heiligen Familie gewidmet ist, soll die Tradition des Vorgängers fortsetzen.
Jetzt war es endlich so weit. Das neue Marterl erhielt durch Pfarrer Dettenthaler den kirchlichen Segen. In seiner Festansprache betonte der Geistliche die Wichtigkeit von Familie als Keimzelle für den Glauben und die Gesellschaft. Das neue Marterl lade zum Verweilen ein, und zum Nachdenken über die Heiligkeit der Familie.
Erster Bürgermeister Johannes Krapp dankte in seinem Grußwort der edlen Spenderin für ihr Engagement, Adam Weiß für seine Mithilfe bei vielen baulichen Belangen in Debersdorf, besonders für sein Engagement für die Kapelle und das Marterl, sowie allen, die mitgeholfen haben, dass dieser Festtag zustande gekommen ist. Da kurz zuvor der neue Spielplatz in Debersdorf fertiggestellt wurde, erhielt dieser ebenfalls den kirchlichen Segen. Der Dank galt hier Konrad Dannert für die Bereitstellung des Grundstückes und dem Bauhof der Stadt Schlüsselfeld für die Arbeit.
Danach ging es in die Kapelle, wo Adam Weiß in einem Kurzreferat über die Entstehung der Kapelle berichtete - natürlich nicht, ohne die eine oder andere witzige Anekdote einzustreuen. Im Anschluss an diesen kurzweiligen Vortrag ging es in den Gemeinschaftsraum, wo Erika Schrimpf-Hill die Dorfgemeinschaft zu Brotzeit, Wein und Bier einlud. kr