Am Sonntag, 6. Mai, findet ab 18 Uhr ein fränkisches Mariensingen statt. Es ist in der Ritterkapelle in Haßfurt geplant, wie der Kirchenmusiker und Leiter der Veranstaltung, Johannes Eirich, mitteilte.
Die älteste Marienwallfahrtskirche mit ihrer weithin bekannten Gnadenfigur der Schmerzhaften Muttergottes lädt geradezu zu einem solchen Singen im Monat Mai ein. Der Chor Sankt Kilian Haßfurt unter der Leitung von Johannes Eirich und die Hofheimer Sänger unter der Leitung von Günther Huschka singen zusammen mit verschiedenen fränkischen Volksmusikgruppen: Die Stadtkapelle Haßfurt bläst zu Ehren der Muttergottes, die Haßfurter Stubenmusik sorgt für meditative Stimmung und die Kronacher Maadla tragen fränkische Weisen zum Mariensingen bei.
Alle Besucher des Mariensingens werden eingeladen, selbst bei einigen Marienliedern mitzusingen. Der Haßfurter Stadtpfarrer Stephan Eschenbacher beleuchtet in einigen Meditationen das Wirken Mariens im Zusammenhang mit dem biblischen Heilsgeschehen.
Das Mariensingen wird von der Arbeitsgemeinschaft "Fränkische Volksmusik" in Zusammenarbeit mit der Pfarreiengemeinschaft Sankt Kilian Haßfurt veranstaltet. Der Eintritt beträgt sechs Euro. Die Karten gibt es im katholischen Pfarramt, Pfarrgasse 8, in Haßfurt sowie an der Abendkasse.
Am gleichen Tag findet ein weiteres Mariensingen statt. Bereits um 15 Uhr treffen sich am Zeiler Käppele Gesangs- und Musikgruppen, um zur Ehre Mariens zu singen und zu musizieren. Veranstalter ist der Kirchenchor Sankt Michael Zeil. red