Auf 90 Jahre kann Margarete Jäger zurückblicken. Der Jubilarin, die im Seniorenzentrum Knetzgau lebt, gratulierten zum Geburtstag der stellvertretende Landrat Michael Ziegler, Bürgermeister Stefan Paulus sowie Einrichtungsleiterin Heike Schöllhammer.
Margarete Jäger kann auf ein bewegtes Leben zurückblicken. Nachdem sie als Kind und Jugendliche die Wirren des Weltkrieges in Frankfurt/M. miterleben musste, heiratete sie später und wohnte sehr lange in der hessischen Kleinstadt Langenselbold im Main-Kinzing-Kreis. Stets auf die Familie bedacht, versorgte die Seniorin den Haushalt und zog sechs Kinder groß.


Tanzen, Singen, Fahrradfahren

Nach dem Tod ihres ersten Ehemannes heiratete Margarete Jäger im Alter von 65 Jahren ein zweites Mal, nämlich ihren damaligen langjährigen Lebenspartner, der aber schon 2003 starb. Tanzen und Singen waren damals ihr Leben. Auch strickte sie sehr gerne und erkundete mit dem Fahrrad die Natur.
Obwohl immer noch geistig sehr fit, konnte sie sich von einem Schlaganfall nicht mehr richtig erholen. Seitdem ist die rüstige Rentnerin auf den Rollstuhl angewiesen und hat auch mit dem Gehör und den Augen Probleme. Aus diesem Grund war eine Pflege bei einer ihrer Töchter zu Hause im Bundorfer Ortsteil Neuses nicht mehr möglich. Margarete Jäger bezog deshalb vor rund zwei Jahren als eine der ersten ihr wohnliches Zimmer im Knetzgauer Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt. Sehr zufrieden mit dem Service des Pflegepersonals freut sie sich, eine Unterkunft gefunden zu haben, in der der Mensch noch an erster Stelle steht. cl