Anknüpfend an die Berichterstattung über die Sitzung des Marktgemeinderats Tettau erreichte uns eine Stellungnahme von Benjamin Baier, dem Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Tettau. Im Bericht über die jüngste Gemeinderatssitzung des Marktes Tettau hatte sich SPD-Gemeinderat Hubert Russ darüber echauffiert, dass der neue ,Loipenwart‘ mit dem Loipenspurgerät nicht sachgemäß umgehen würde. Baier kritisiert nun Russ für diese Aussage: "Er, der nie einen Finger daran krumm gemacht hat, nie bei Minusgraden an dem Gerät gearbeitet hat, kann hier natürlich eine fachliche und sachliche Einschätzung abgeben. Vielmehr ist es doch der Zorn darüber, dass das Spielchen des TSV, dessen Vorstandsmannschaft er angehört, und des Gemeinderats nicht aufgegangen ist."
Fakt sei laut Baier, dass der über hundert Mitglieder zählende Verein nicht (mehr) in der Lage sei, eine einzige Person abzustellen, die an drei bis fünf Tagen im Jahr - mehr seien es in der vergangenen Wintersaison nicht gewesen - die Loipen zieht. Baier vermutet dahinter den Wunsch, damit auf Umwegen die Wildschweinproblematik lösen zu können.
Als Lüge bezeichnet Baier die Behauptung, dass der Loipenwart bezahlt wird. "Genau wie die Vorgänger werden die vielen Stunden auf dem ungefederten, über 30 Jahre alten Spurgerät vom neuen Loipenwart rein ehrenamtlich erbracht", so Baier, der derartige Aussagen aus Reihen der SPD als Luftschlösser bezeichnet. Das Thema Festhalle wäre aus Baiers Sicht zudem eine eigene Stellungsnahme wert. "Wenn sich die Leser den sachlichen Inhalt des Loipenspurgeräts wegdenken und dafür Festhalle einsetzen, ist das Thema rundum auch schon ausführlich erläutert." red