Die Sportkegler des Kegelvereins Lohengrin sind derzeit so stark wie noch nie. In seiner Rede zur Jahreshauptversammlung des KV Lohengrin Kulmbach in der Gaststätte "Zum Gründla" stellte der Vorsitzende Matthias Meußgeyer die sportlichen Erfolge des Traditionsvereins in den Vordergrund: "Keiner hätte uns den Durchmarsch in die Bayernliga zugetraut, und doch werden wir die Kulmbacher Kegler im nächsten Jahr dort vertreten."
Weiter, so der Vorsitzende, erreichte die 4. Mannschaft die Meisterschaft in der Kreisklasse. Die Damen errangen zudem in ihrem ersten Jahr in der Bezirksoberliga den Vizemeistertitel. Alle anderen Teams schafften den Klassenerhalt - und dies bei einem verschärften Abstieg, der in einer Ligenreform begründet liegt.
Herausragende Leistungen waren laut Meußgeyer auch bei den Einzelmeisterschaften zu verzeichnen. Besonders hob der Vorsitzende den oberfränkische Vizemeistertitel durch Florian Landel und den Bronzerang von Julia Witzgall - beide Juniorenklasse - hervor. Darüber hinaus qualifizierten sich noch Magdalena Biemüller (Junioren) und Patrick Foerster (Jugend) für das bayerische Championat.
Froh ist man auch, so Meußgeyer, über die gelungene Erneuerung der Kegelanlage. Sie erstrahle nun wieder in vollem Glanz.
Höhepunkt der Veranstaltung waren die Ehrungen des Vereinsmeisters Alexander Lutz und der dahinter plazierten Florian Landel und Daniel Dörfler. Für langjährige Treue wurden Christiane Weber (25 Jahre) und Matthias Meußgeyer (40 Jahre) ausgezeichnet.


Pöhlmann reist aus Berlin an

Die seltene Ehrung für 50 Jahre Mitgliedschaft konnte Roland Pöhlmann entgegennehmen. Der frühere Spitzenkegler - das Aushängeschild des KV Lohengrin wurde im Jahr 1974 bayerischer Meister in der Juniorenklasse - war aus Berlin angereist. Darüber zeigte sich der Vorsitzende sehr erfreut: "Hut ab, du hast den weiten Weg auf dich genommen. Du hast uns in all den Jahren nach deiner aktiven Zeit die Treue gehalten, dafür danken wir dir von Herzen." red