Gemeinderat Stefan Kropp, gleichzeitig Vorsitzender des Feuerwehrvereins, sprach in der jüngsten Sitzung die aktuelle Situation der örtlichen Wehr an. Das Auto werde wohl bald "die Grätsche machen", und ein neues Fahrzeug passe nicht mehr in die Halle. So werde man um den Neubau eines Gerätehauses nicht herumkommen, das nach ersten Schätzungen 1,3 bis 1,4 Millionen Euro kosten werde. "Wir sehen uns in der Pflicht, die Gemeinde darauf hinzuweisen, dass es bald kritisch wird mit den Fahrzeugen und eine neue Unterkunft geschaffen werden muss", sagte Kropp.
Als Standorte brachte er den Bereich Bauhof/Sportplatz oder das Gebiet "Tonacker" in der Nähe des ehemaligen Unternehmens Müller ins Gespräch. Gedacht sei an ein Gebäude mit drei Stellplätzen und entsprechenden Räumen für die Feuerwehr.


Standortfrage klären

An der Notwendigkeit gab es im Gremium zwar keinen Zweifel, allerdings sah Kämmerer Horst Junge in der steigenden Verschuldung ein Problem. Für Ludwig Bock hatte der Bau des Kindergartens oberste Priorität. Bürgermeister Willi Sendelbeck verwies auf die zahlreichen Investitionen, da könne man derzeit kein weiteres großes Projekt ins Auge fassen. Volker Zürl nannte einen Zeitraum von drei bis vier Jahren, "aber das ist schon kritisch, denn wir haben das große Auto auch schon angeschoben". Auch sei das Mehrzweckfahrzeug schon dreimal zur Reparatur gewesen.
Willi Sendelbeck meinte, dass nun erst einmal ein Standort gefunden werden müsse. Mit einer Bebauung neben dem Bauhof würde man dem FC jede Parkmöglichkeit nehmen. Auch zentrale Grundstücke im Ort wurden in die Diskussion geworfen. Schließlich einigte man sich darauf, zwei Entwürfe zu fertigen und in der nächsten Sitzung vorzustellen. gg