Vor allem in der Jugendarbeit ist die kleine Merlacher Feuerwehr gut aufgestellt. Wie den Berichten des Kommandanten Christian Hückmann zu entnehmen war, lag die Jugend auch im vergangenen Jahr bei allen Wettbewerben vorne. "Merlach hat überall Top-Platzierungen erreicht", freute sich Hückmann bei der Hauptversammlung im Gemeindehaus.
Wie Hückmann ausführte, kooperiert der Merlacher Nachwuchs mit den Jugend-Feuerwehren im Seßlacher Stadtgebiet. Vor zehn Jahren hätten sich die Jugendfeuerwehren aller Stadtteile zusammengeschlossen. "Dies war eine sehr gute Entscheidung", bilanzierte der Kommandant. Im gesamten Seßlacher Stadtgebiet engagieren sich Hückmann zufolge somit 60 Jugendliche, davon 25 Mädchen. In Merlach sind es im Moment drei Jungen und ein Mädchen.


Besonnen verhalten

Glücklicherweise habe die Merlacher Wehr im vergangenen Jahr nur wenige Einsätze gehabt. Allerdings habe dies auch den Nachteil, dass bei einem Ernstfall die Routine fehlt. Umso mehr dankte der Kommandant seinen Leuten. Diese hätten sich bei einem Brand in Autenhausen besonnen verhalten: "Ihr habt von Anfang an ruhig gehandelt."
Mehr als die Hälfte aller Einwohner Merlachs sind laut Vorsitzendem Manuel Höhn in der Feuerwehr engagiert. So zählt die FFW Merlach 50 Mitglieder, 41 Männer und neun Frauen, 23 davon leisten aktiven Dienst. Mit einem Durchschnittsalter von 45 Jahren sei die Wehr gut aufgestellt.
Höhn berichtete aus dem regen Vereinsleben. Bei der Kirchweih, die im September stattfindet, wünscht sich Höhn künftig mehr Unterstützung.
Kreisbrandmeister Johannes Kempinski zeigte sich erfreut darüber, "dass das in Merlach so gut läuft". Dass die Jugend-Feuerwehr seit 20 Jahren bestehe, sei nicht alltäglich.
Aktive Mitglieder wurden für langjährigen Dienst in der Feuerwehr geehrt: Thomas Bösel für 25 Jahre, Volker Weikard, Reiner Popp und Heinz Köhler für 40 Jahre. Vereinsehrungen erhielten Katja Bösel für 25 Jahre und Ottmar Höhn für 50 Jahre Mitgliedschaft. ga