Eigentlich hätte er doch wissen müssen, dass er mit seinem Gespann hier hängen bleiben würde! Ines Schellmann, Sprecherin der Polizei-Inspektion Bamberg-Stadt, versteht nicht, wie Montagmorgen so was passieren konnte. Es gab doch genügend Schilder bis zur Unterführung in der Memmelsdorfer Straße. "Er hätte es deutlich früher merken müssen," sagt sie mit Blick auf den Fahrer.


Stadtauswärts stecken geblieben

Der ukrainische Fahrer einer polnischen Zugmaschine, die vor einen dänischen Auflieger gespannt war, hatte es dennoch probiert und war dann mit dem Gespann in der auf 3,50 Meter begrenzten Unterführung - stadtauswärts - stecken geblieben.
Die Meldung ging um 9.20 Uhr bei der Polizei ein, ab der Zeit ging verkehrstechnisch in dem Bereich dann erst einmal gar nichts mehr. Etwas später war die Straße zumindest stadtauswärts einseitig befahrbar, trotzdem kam es zu entsprechenden Staus. Eine Spezialfirma musste den 39-Tonner aus der Unterführung bugsieren.
Zum Glück waren auf dem Auflieger nur relativ leichte Bistro-Tische geladen.
Nach ersten Schätzungen war bei dieser Havarie am LKW Schaden zwischen 80 000 und 90 000 Euro entstanden. Der Schaden an der Brücke wird auf etwa 2000 Euro geschätzt. an