Der Arbeitskreis "Kultur grenzenlos" der Volkshochschule Herzogenaurach stellt nach 22 Jahren mit dem diesjährigen Konzertzyklus zwischen Mai und Ende Juli seine Arbeit ein.
Das erste Konzert 2018 wird von der Gruppe "Friedland" gespielt, einer Band mit Frontmann Markus Milian Müller, der bislang als Liederschreiber und Sänger vor allem in jiddischen Gefilden auf der ganzen Welt unterwegs war, heißt es in einer Pressemitteilung der Veranstalter. Auch in Herzogenaurach ist Müller kein Unbekannter, sein Klezmer-Konzert im Sommer 2004 begeisterte Jung und Alt.
Jetzt singt er seine Lieder auf Deutsch, sein Gesang geht noch mehr unter die Haut, in Herz und Hirn, verspricht Hans Meister von "Kultur grenzenlos". Die Begleitband mit Gottfried Rimmele (Geige, Flöte, Chor) und Daniel Piccon (Schlagzeug, Chor) interpretiert einfühlsam die poetischen Liedtexte und die wandelbare Musik mit ihren fantasievollen Anleihen aus Soul, Folk, Funk und Jazz. Je nach Situation kann sie genauso gut auf den Punkt kommen wie fröhlich improvisierend abschweifen. Nach langen Jahren auf Kleinkunstbühnen und Tanzböden, in Jazzclubs und bei Festivals lebt die Band von ihren reichen Erfahrungen, ohne dabei Experimentelles zu vernachlässigen. Der Erfolg landauf, landab gibt ihnen recht.


Besinnliche Texte

Egal ob alt oder neu: Die besinnlichen Texte kommen von tief drinnen, wollen Lieder für das wahre Leben sein. Dieses Konzert am Samstag, 12. Mai, ist für die ganze Familie, könnte sogar eine Empfehlung für den darauf folgenden Muttertag sein, trifft aber sicherlich auch den Nerv von Singles. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr im Innenhof der ehemaligen Bäckerei Lang, bei schlechtem Wetter in der Scheune.
Karten gibt es bei Familie Lang am Veranstaltungsort, bei Schreibwaren Ellwanger am Marktplatz bzw. bei Bücher, Medien & mehr in der Hauptstraße. Sie können unter Telefon 09132/61264 oder 09132/9249 vorbestellt werden. red