Nach zweijähriger Corona-Pause brachen 28 Wallfahrer früh um 4 Uhr zu ihrem 110 Kilometer langen Pilgerweg nach Gößweinstein auf. Der Pilgerweg führte über Wattendorf und Gräfenhäusling nach Steinfeld, wo die Wallfahrer sich ein Frühstück gönnten. Danach ging der Weg weiter in Richtung Königsfeld.
Über Neuhaus und dem Aufseßtal bezogen die Wallfahrer gegen 16 Uhr ihr Quartier in Wüstenstein. Am nächsten Morgen bewegte sich der Pilgerzug an der Wiesent entlang nach Gößweinstein. Dort feierte man mit Domvikar Dieter Jung das Wallfahrtsamt. Anschließend wurde der Kreuzweg gebetet. Bereits nach der Mittagspause und dem Segen um 14 Uhr hieß es dann aufbrechen gen Heimat. Beim frühen Morgenlicht am Sonntag verabschiedeten sich die Wallfahrer von Wüstenstein und trafen am Sonntagnachmittag in Oberküps ein. Wo sie von ihren Angehörigen empfangen wurden. Wallfahrtsführer Manfred Weidner sprach allen, die in irgendeiner Weise zum Gelingen der Wallfahrt beigetragen haben, besonders aber den Musikern, ein großes Vergelt’s Gott aus.
Nach dem sakramentalen Segen durch Pfarrer Udo Zettelmeier und dem Lied „Großer Gott wir loben dich“ gingen die Gläubigen mit der Hoffnung auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr ins „Floriansstübla“, wo noch ein gemütliches Beisammensein die Wallfahrt abrundete. red