Ein ganz großes Fest gab es beim Geflügelzuchtverein Weismain . Im Mittelpunkt stand die Zuchtanlage mit ihrer Rassevielfalt drei Tage im Mittelpunkt. Jeder konnte das Krähen der Hähne, das Gaggern der Hühner und das Gurren der Tauben in dieser natürlichen Umgebung erleben.

Für einen gelungenen Auftakt des Züchterfestes sorgte wieder einmal DJ Trulli. Ganz offiziell wurde es mit der Begrüßungsansprache durch den Vorsitzenden des Geflügelzuchtvereins Weismain , Hans Schramm, der alle Gäste herzlich willkommen hieß und sich auch über die Anwesenheit der Stadt- und Gemeindevertreter aus Weismain und Altenkunstadt erfreut zeigte.

Mit gewissen Stolz wies dabei Vorsitzender Hans Schramm auf die neue Halle hin, wo man nicht nur jetzt die Vereinsanlagen gut und sicher unterbringen kann, sondern diese Umgebung sich durchaus für alle Veranstaltungen der Züchter anbiete.

Die Grüße der Stadt und des Stadtrates von Weismain überbrachte Erster Bürgermeister Matthias Müller , der vor allem das Engagement der Vereinsmitglieder und Züchterfrauen würdigte. Er hob auch die züchterische Tätigkeit der Aktiven hervor, die sich seit Jahrzehnten dem Rassegeflügel annehmen und bestrebt sind, zum Erhalt der alten und teilweise inzwischen schon vom Aussterben bedrohten Geflügelrassen beizutragen.

Jugend und Familiensonntag

Auch die Jugendarbeit nannte Bürgermeister Müller sehr anerkennenswert, wobei er die Umgebung, die hier mit der Zuchtanlage geschaffen wurde, gleichsam einen Traum für alle Geflügelzüchter nannten, könnten sich doch die Tiere hier bestens entfalten.

Den Charakter eines großen Züchterfestes nahm dann der Familiensonntag ein. In einer „Kreativwerkstatt“ gab es vielfältige schöpferische Angebote für die Kleinen, die dann vor allem den Eltern voller Stolz die kleinen Kunstwerke präsentieren.

Geduld war beim Meerschweinchenrennen gefragt. Bevor die Tiere in Aktion traten, schauten sie sich in aller Ruhe um, ehe sie sich für ein Tor entschieden. Wer bei alledem auf den richtigen Favoriten gesetzt hatte, der durfte sich anschließend über einen der vielen Sachpreise freuen.

Auch der Kinderspielplatz selbst bot ein reiches Betätigungsfeld für die Mädchen und Jungen. Dieter Radziej