Der aktive Dienst bei einer freiwilligen Feuerwehr ist kein Hobby wie jedes andere. Er verlangt oft zu unmöglichen Zeiten ein hohes Maß an Pflichtbewusstsein.

Michael Zapf als Erster Bürgermeister sei froh, dass dies in den Weismainer Stadtfeuerwehren sehr stark vorhanden ist. Selbst eine kleine Wehr wie in Wohnsig sei bei Notfällen im Ort unverzichtbar. Es werde ein großer Dienst an der Allgemeinheit erfüllt, wofür die Bevölkerung sehr dankbar sei.

Nach zwei Jahren Pandemie besteht inzwischen die berechtigte Hoffnung, dass bei der Feuerwehr gewisse Dinge wie regelmäßige Übungen wieder ihre gewohnten Bahnen gehen. Mit Manuel Rehe und Stefan Enders sind zwei Jugendliche der Wehr beigetreten.

Kreisbrandmeister Matthias Müller wies auf die anstehende Digitalisierung im Alarmierungsbereich hin. Ebenso auf die Handy-Alarmierungs-App Alamos, die sich im Kronacher Gebiet bereits im Test befindet. In beiden Fällen wird eine bessere Koordination bei Alarmierungen entstehen. Er bat zudem Wehren wie Einwohner, Nutzfeuer in der Stadt anzumelden. Wie, wo und wann ein Feuer geplant sei, müsse in Anbetracht der derzeitigen Trockenheit unbedingt angegeben werden. Dies gelte insbesondere für größere Feuer, wie es schon bei Johannisfeuern der Fall ist.

Die Neuwahlen zum Vorstand und den Kommandanten brachten anschließend folgendes Ergebnis: Erster Kommandant Georg Tempel, Zweiter Kommandant Harald Rehe, Erster Vorsitzender Markus Endres, Zweiter Vorsitzender Werner Bienlein. Zur Schriftführerin wurde Nadine Tempel gewählt. Schatzmeister wurde Martin Metzner. Kassenprüfer sind Jürgen Schütz und Erwin Rehe. Abschließend wurde für September noch eine Feuerwehr-Aktionswoche und eine „Nacht der Feuerwehr“ angekündigt. red