Eines wurde bei der Jahresversammlung des FC Marktgraitz deutlich: Auch während der Corona-Pandemie ging und geht es mit viel Tatkraft und dem dazugehörenden Optimismus weiter, wie der Verein mitteilte. Zwar hat die Jahresversammlung nicht im Wirtschaftsraum stattfinden können, aber unter den Auflagen der 2G-Regelung im weitläufigen Obergeschoss des Sportheims.

Vorsitzender Jörg Partheymüller, der inzwischen 13 Jahre im Amt ist, erklärte, dass sich die Ziele des FC nicht wesentlich geändert haben: sportlicher Erfolg, solide wirtschaftliche Situation und eine gute Außendarstellung. Der Vorsitzende berichtete von einem sehr intensiven vergangenen Vereinsjahr. Im sportlichen Bereich lief nach seinen Angaben sicherlich nicht alles nach Wunsch, doch auch hier sei Kontinuität eingekehrt. Partheymüller wertete es als positiv, dass für die nächste Saison mit Adrian Kremer bereits ein Trainer verpflichtet wurde.

Bei den Liegenschaften sei es so, dass der Nebenplatz seit kurzer Zeit als Notlandeplatz für Rettungshubschrauber gilt. Dies war laut Vorsitzendem nötig geworden, nachdem der Helikopter bei einem Notfall zu Silvester alarmiert werden musste.

Im Februar 2021 verursachte der Frost einen Wasserschaden im Sportheim. Danach musste der Ballraum saniert werden.

Weitere Arbeiten

Intensiviert wurden die Wartung und Erhaltung des Hauptplatzes. Ebenfalls musste der Rasenmäher instandgesetzt werden. Die Bandenwerbung wurde erneuert.

Schatzmeister Jörg Partheymüller (II) konnte trotz eines erheblichen Rückgangs der Umsatzzahlen im Sportheim von erfolgreichen Kassengeschäften berichten. Allerdings waren zuletzt keine größeren Ausgaben zu schultern. Der FC Marktgraitz hat aktuell 321 Mitglieder. Der Mitgliederbeitrag ist konstant geblieben.

Sehr positiv fiel der Bericht des Jugendverantwortlichen Uwe Engelhardt aus. Aktuell kicken in den Jugendmannschaften von der G- bis zur C-Jugend 60 Kinder. Ziel sei, eine B-Jugendabteilung aufzustellen.

Zweiter Vorsitzender Peter Partheymüller erläuterte den geplanten und bereits genehmigten Bau einer Flutlichtanlage mit LED-Strahlern. Die Kosten werden auf etwa 56 000 Euro geschätzt. Die Fördermöglichkeiten betragen etwa 90 Prozent.

Vorstandsmitglied Alfred Leikeim ergänzte, dass es nach der Umrüstung eine gleichmäßigere Beleuchtung der Plätze geben werde. „Durch die höhere Lichtstärke werde es dann taghell sein.“

Gegen die steigenden Kosten bei Übertragungen von Fußballspielen im Sportheim sprach sich die Versammlung geschlossen aus. Die Möglichkeiten bei den Übertragungen werden dann etwas eingeschränkt sein, lautete dazu die Meinung der Vereinsführung des FC Marktgraitz . rdi