Andreas Dorsch

Zug um Zug wird in den nächsten Jahren die Straßenbeleuchtung in Höchstadt auf die moderne LED-Technik umgestellt. Einstimmig empfahl der Umweltausschuss in seiner jüngsten Sitzung dem Stadtrat, 129 000 Euro zu investieren und dem Vorschlag der Verwaltung zu folgen (der FT berichtete).
Insgesamt stehen in Höchstadt knapp 2600 Straßenlampen. Davon sind in Neubaugebieten bereits 109 mit LED-Technik ausgerüstet. Daneben gibt es noch etwa 400 mit Neonröhren bestückte Langfeldleuchten aus den 1970er Jahren. Die restlichen 2065 sind so genannte Natriumdampf-Hochdrucklampen, die vor zehn Jahren auf gelbe Energiesparleuchten umgerüstet wurden.
Wie Ralf Schwarz, Kommunalkundenbetreuer beim Bayernwerk, den Räten erläuterte, wäre es für die Stadt am wirtschaftlichsten, zunächst bei den 400 Langfeldleuchten die Lampenköpfe zu tauschen und durch LED-Technik zu ersetzen. Dadurch könnte die Stadt jährlich 24 000 Euro Stromkosten einsparen, womit sich die Investition in etwa fünfeinhalb Jahren amortisiert hätte. Einen weiteren Vorteil sieht Schwarz in der langen Garantiezeit von zehn Jahren für die LEDs. Die über 2000 gelben Birnen sollen später ersetzt werden.