Wegen fehlenden Regens und hochsommerlicher Temperaturen besteht auch im Landkreis Erlangen-Höchstadt hohe Waldbrandgefahr. Besonders gefährdet sind der Sebalder Reichswald sowie Wälder auf leichten sandigen Standorten mit geringem Bewuchs, sonnige Waldlichtungen und Waldränder, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamts. Die Regierung von Mittelfranken hat angekündigt, die Entwicklung in ganz Mittelfranken aufmerksam zu beobachten. Per Flugzeug werden Waldgebiete vorerst noch bis Sonntag, 5. August, auf mögliche Rauchentwicklung kontrolliert.


Flüge am Nachmittag

Die Überwachung der mittelfränkischen Waldgebiete erfolgt laut Regierung von Mittelfranken auf festgelegten Routen. Gestartet wird von Stützpunkten der Luftrettungsstaffel Bayern. Die Route führt je nach Startpunkt von Erlangen-Dechsendorf über Schnaittach, Hersbruck und Allersberg bis nach Pleinfeld. Von dort wird über Abenberg, Nürnberg-Mohrenbrunn, Nürnberg-Buchenbühl und Erlangen-Tennenlohe, mit einer Schleife über Emskirchen, Wilhermsdorf, Heilsbronn und Windsbach, wieder zum Ausgangspunkt zurückgeflogen. Auf diese Weise können die besonders gefährdeten Waldgebiete und auch das westliche Mittelfranken aus der Luft gut eingesehen und auf mögliche Rauchentwicklung kontrolliert werden. Die Flüge finden in den Nachmittagsstunden statt, wenn die Waldbrandgefahr durch Hitze und Freizeitaktivitäten der Bevölkerung am größten ist.


Kein Feuer, keine Zigaretten

Das Sachgebiet Öffentliche Sicherheit des Landratsamtes Erlangen-Höchstadt bittet die Bevölkerung dringend darum, folgende Warnhinweise zu beachten: Im Wald oder weniger als 100 Meter davon entfernt dürfen kein Feuer oder offenes Licht angezündet oder betrieben werden, keine offenen Feuerstätten errichtet oder betrieben werden, keine Bodendecker abgebrannt und keine Pflanzen oder Pflanzenreste flächenweise abgesengt werden, keine brennenden oder glimmenden Sachen weggeworfen und nicht geraucht werden. red