Beim Landratsamt Erlangen-Höchstadt und im Kreiskrankenhaus St. Anna in Höchstadt lassen sich Familie und Beruf gut vereinbaren: Das haben beide nun schwarz auf weiß. In Berlin nahm Familienbeauftragte Katja Engelbrecht-Adler die Auszeichnung des Audits "Beruf und Familie" aus den Händen der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Franziska Giffey (SPD), entgegen. Für Amt und Krankenhaus ist es die zweite Auszeichnung nach 2014, teilt das Landratsamt mit.
"Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat bei uns einen hohen Stellenwert. Auch das Thema Pflege wird in den nächsten Jahren verstärkt auf uns zukommen", sagt Landrat Alexander Tritthart (CSU). "In den letzten drei Jahren haben wir wichtige Meilensteine unserer familien- und lebensphasenorientieren Personalpolitik erreicht", so der Landrat weiter. Betriebliche Pflegelotsinnen seien erste Ansprechpartnerinnen für die Mitarbeiter bei einem familiären Pflegefall.


Eltern-Kind-Büro für Notfälle

Im neuen Landratsamt gebe es zudem ein Eltern-Kind-Büro. Fällt die Betreuung aus, können Eltern dies im Notfall nutzen. Weitere wichtige Elemente seien flexible Arbeitszeiten und diverse Arbeitszeitmodelle, die dazu beitragen, dass sich Beruf, Familie und Pflege gut vereinbaren lassen. "Als Arbeitgeber mit Strahlkraft in die Region ist es wichtig, dass Landratsamt und Kreiskrankenhaus mit gutem Beispiel vorangehen", betont Familienbeauftragte Katja Engelbrecht-Adler. red