Im Zuge der Elektromobilitäts-Offensive des Landkreises Kulmbach ist am Buswendeplatz in Wartenfels eine weitere E-Ladestelle installiert worden. Der fränkische Ladesäulenhersteller ABL Sursum hatte sich aufgrund der guten Zusammenarbeit bereit erklärt, eine sogenannte Wallbox eMH3 im Wert von 3700 Euro für eine interessierte Kommune zu sponsern. Die Station war bei der Eröffnung der ABL-Ladesäule in Stadtsteinach unter den teilnehmenden Gemeinden verlost worden. Glücksfee Julia Zembrzuski hatte den Markt Presseck gezogen.
Da der Hauptort bereits über eine E-Ladestelle verfügt, schlug Bürgermeister Siegfried Beyer vor, die Wallbox mit zwei Ladestellen am Buswendeplatz im Ortsteil Wartenfels zu installieren, was der Marktgemeinderat einmütig billigte.
Gemeinderat Raimund Graß von der gleichnamigen Elektrofirma in Wartenfels erklärte sich zudem bereit, die Installation kostenlos zu übernehmen. Eine prominente Gästeschar mit Kulmbachs Landrat Klaus Peter Söllner, Klimaschutzmanagerin Ingrid Flieger, Johanna Hent von der Firma ABL, Pressecks Siegfried Beyer und Raimund Graß kam zur offiziellen Einweihung nach Wartenfels.
Bürgermeister Beyer freute sich, dass das Los auf die Oberlandgemeinde gefallen war. Nach Wartenfels kämen viele Gäste, die die Station sicher gerne nutzen würden.


Eine gute Geschichte

Landrat Klaus Peter Söllner sprach von einer "guten Geschichte" für Wartenfels. Hier werde die Infrastruktur auf dem Land deutlich verbessert.
"Gemeinsam mit dem Partner N-Ergie hat der Landkreis Kulmbach für seine Städte und Gemeinden ein Modellprojekt zur Errichtung von E-Ladesäulen initiiert", betonte Ingrid Flieger und schaute auf die bereits kommunal errichteten E-Ladestationen am Landratsamt in Kulmbachs sowie in Himmelkron, Marktschorgast, Marktleugast, Wirsberg, Thurnau, Stadtsteinach, Untersteinach und Presseck. Der Markt Presseck positioniere sich somit zukunftsorientiert für die alternative Antriebsform. Mit der gesponserten Wallbox in Wartenfels erweitere die Gemeinde die E-Infrastruktur für ihre Bürger. Zudem gewährte Presseck damit auch seinen Gastronomie- und Wirtschaftsbetrieben einen Standortvorteil.
Auf Initiative des Bayernwerks und der Stadtwerke Kulmbach gebe es mittlerweile weitere Lademöglichkeiten am Klinikum Kulmbach, bei der Sparkasse Kulmbach-Kronach sowie bei Hotels, Gaststätten und verschiedenen Firmen. Klaus-Peter Wulf