Die Nachfrage nach ehrenamtlichen Hospizbegleitern ist groß. Deshalb bilden die Malteser in Unterfranken, die sich bereits seit 1991 in diesem Bereich engagieren, immer wieder neue Helferinnen und Helfer in diesem Bereich aus. Im September 2020 soll der nächste Kurs in Stralsbach starten, zu dem sich Interessierte jetzt schon anmelden können.

"Damit wollen wir auch ein Zeichen für eine menschenwürdige Sterbe- und Trauerbegleitung setzen und mithelfen, den Kreislauf von Angst, Isolation und Hilflosigkeit bei Schwerstkranken und Sterbenden zu durchbrechen", erklärt Petra Reith, Hospizkoordinatorin der Malteser in Bad Kissingen, die zusammen mit ihrer Kollegin Bettina Hehn sowie der ehrenamtlichen Hospiz- und Trauerbegleiterin Theresia Merz den Kurs leiten wird. Den Maltesern ist die intensive Vorbereitung der Ehrenamtlichen sehr wichtig. Sie erstreckt sich von September bis März 2021: Themenabende - immer mittwochs - und Wochenendseminare bilden eine nachhaltige Grundlage für die Begleitung Sterbender. Dabei steht die theoretische und auch persönliche Auseinandersetzung mit Themen um Abschied, Sterben, Tod und Trauer im Mittelpunkt.

Danach übernehmen die Hospizhelferinnen und -helfer eine erste Sterbebegleitung und treffen sich alle 14 Tage zu Erfahrungsaustausch und Praxisreflektion unter fachkundiger Leitung. Nach dem letzten Wochenende kann dann jeder Teilnehmer seinen Einsatz für Sterbende und Trauernde mit den Maltesern fortsetzen. Während des Kurses werden Abstands- und Hygienevorgaben beachtet.

Mehr Informationen und Anmeldung bei: Malteser Hilfsdienst e.V., Hospizarbeit, Burkardusstraße 7, Bad Kissingen, 0971/ 723 72 49, hospiz-kg@malteser.org, www.malteser-badkissingen.de. red